Digitale Bilder­rahmen Nur fünf ein gutes Geschenk

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Digitale Bilder­rahmen - Nur fünf ein gutes Geschenk

Weih­nachten naht und damit die Suche nach Ge­schenken. Seit einiger Zeit beliebt: digitale Bilder­rahmen. 1,4 Millionen Stück kauf­ten die Deutschen 2009 – die meisten in der Zeit vor Weih­nachten. Doch nicht jeder Rahmen bringt den Lieben ungetrübte Freude: Von 16 Modellen empfehlen die Tester nur fünf für den Gabentisch.

Digitale Bilder­rahmen Testergebnisse für 16 Digitale Bilderrahmen 11/2010

Inhalt
Liste der 16 getesteten Produkte
Digitale Bilderrahmen 11/2010 - Nur mit Netzteil
  • Agfaphoto AF5107MS Hauptbild
    Agfaphoto AF5107MS
  • Aiptek Monet Deluxe P8V5 Hauptbild
    Aiptek Monet Deluxe P8V5
  • Alessio L.A.8 Hauptbild
    Alessio L.A.8
  • Braun DigiFrame88 Hauptbild
    Braun DigiFrame88
  • Intenso 10" MediaCreator Hauptbild
    Intenso 10" MediaCreator
  • Intenso 7" Photomodel Hauptbild
    Intenso 7" Photomodel
  • Kodak Pulse Hauptbild
    Kodak Pulse
  • Philips SPF5010/10 Hauptbild
    Philips SPF5010/10
  • Samsung SPF-1000W Hauptbild
    Samsung SPF-1000W
  • Sony DPF-D85 Hauptbild
    Sony DPF-D85
  • Technaxx Easy Vision 7" Hauptbild
    Technaxx Easy Vision 7"
  • Transcend PF830W Hauptbild
    Transcend PF830W
Digitale Bilderrahmen 11/2010 - Mit Akku und Netzteil
  • Braun DigiAlbum7 Hauptbild
    Braun DigiAlbum7
  • Hama Digital Photo Album 7.0 Hauptbild
    Hama Digital Photo Album 7.0
  • Hama Digital Photo Frame Hauptbild
    Hama Digital Photo Frame
  • Philips SPH8408/10 Hauptbild
    Philips SPH8408/10

Staubfänger oder Fotoretter

An digitalen Bilder­rahmen scheiden sich offen­bar die Geister. Für die einen sind es Staubfänger und Strom­fresser, für die anderen bedeuten sie die Rettung aber­tausender Bilder aus dem digitalen Foto­grab. Zwiespältig ist auch das Ergebnis einer aktuellen Kurz­umfrage auf www.test.de: Rund 60 Prozent der 580 Teilnehmer gaben an, sie brauchten keinen digitalen Bilder­rahmen. Doch immerhin 14 Prozent aller Teilnehmer besitzen zwar noch keinen, hätten aber gern einen. Und von den 147 Teilnehmern, die so ein Gerät schon besitzen, nutzen es knapp zwei Drittel oft oder manchmal.

Strom­fresser kostet jähr­lich 6,30 Euro

Viele Kritiker stören sich am Energieverbrauch der Bilder­rahmen. Der ist zwar gering, aber doch stetig: Zwar liegen die Verbrauchs­werte der Geräte im Betrieb bei nur rund 3 bis 9 Watt, doch auch das summiert sich. Ausgerechnet der Test­verlierer Technaxx Easy Vision 7’’ belastet die Strom­rechnung mit 2,10 Euro im Jahr am wenigsten. Die höchsten Strom­kosten im Test verursacht der DigiF­rame88 von Braun: Mit 6,30 Euro pro Jahr schlägt er zu Buche – allerdings bei täglich acht Stunden Dauer­betrieb und dem Rest im Standby.

Nun auch als "echtes" Foto­album

Eine Neuerung wird Skeptiker möglicher­weise freuen: Vier digitale Bilder­rahmen im Test lassen sich nicht nur per Kabel mit Energie versorgen, sondern haben auch einen Akku. Das insgesamt befriedigende Digi­Album7 von Braun für 100 Euro kommt in Form eines Foto­albums daher – mit Kunst­leder­einband. Damit ist es ideal geeignet zum Mitnehmen und Herum­reichen. Allerdings: Keiner der vier mobilen Rahmen im Test liefert eine gute Bild­qualität.

Wasser­tropfen sollen erkenn­bar sein

Gerade die Bild­qualität aber muss über­zeugen. Sonst landet der Bilder­rahmen schon bald in der Schublade. Wichtig waren den Testern gut aufgelöste Fotos mit kräftigen und original­getreuen Farben. Sie haben unter anderem Helligkeit und Kontrast gemessen. Dazu schauten sie auf allen 16 Rahmen fünf ausgesuchte Prüf­bilder an und bewerteten die Darstellung. Für gute Noten müssen auch geringe Nuancen und kleine Details wie die Wasser­tropfen vor einem Wasser­fall erkenn­bar sein. Das beste Bild zeigt der große Intenso 10'' MediaCreator für 113 Euro. Im Vergleich zum Testsieger Trans­cend PF830W und dem mit 59 Euro güns­tigsten Guten Alessio L.A.8 hat er einen größeren Betrachtungs­winkel. Ein kleiner Betrachtungs­winkel schränkt das Foto­vergnügen besonders dann ein, wenn der Rahmen hoch­kant steht.

Kodak bringt Zugang zu Facebook-Fotos

Besonders praktisch scheint der insgesamt befriedigende Pulse-Rahmen von Kodak: Richtet der Enkel für ihn eine E-Mail-Adresse ein (@kodakpulse.com), kann er den Groß­eltern seine Fotos mailen. Sie erscheinen dann ohne weiteres Zutun im Bilder­rahmen. Voraus­setzung: Die Groß­eltern haben einen kabellosen Internet­zugang (WLan). Sind sie – ganz modern – sogar Mitglied beim Onlinenetz­werk Facebook, lässt sich der 135 Euro teure Rahmen von Kodak auch damit verknüpfen. Er kann dann Fotos aus eigenen Facebook-Alben oder aus Alben von Freunden abrufen. Fraglich aber, ob jedes Facebook-Foto auch wirk­lich bei den Groß­eltern ankommen soll. Außerdem kritisch: Kodak erhält durch die Nutzung der E-Mail-Adresse Zugriff auf alle Bilder.

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3 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

ach3al am 15.01.2011 um 08:40 Uhr
wer nur hat sowas programmiert

ich habe mir auf Grund der guten Beurteilung den Intenso Mediacreator gekauft. Unter anderem auch um so nach und nach unsere inzwischen recht umfangreiche Bildersammlung anzusehen. Dazu aber ist der Mediacreator gänzlich ungeeignet. Nach jedem Neustart beginnt er wieder mit dem ersten Foto. Auch bei zufälliger Wiedergabe kommt immer die gleiche Reihenfolge, so dass man Tag für Tag immer nur die gleichen Bilder kuckt. Ich frage mich wer hat so was programmiert? Es bleibt trotz der guten Bildqualität viel Frust mit diesem Gerät.

Profilbild test-Redakteurin_Waterstraat am 08.12.2010 um 15:35 Uhr
Farbige Rahmen

@whatiseinuser: Sie können aus unseren Abbildungen in der Veröffentlichung erkennen, welche Farben die Rahmen haben. Weiß sind zum Beispiel Transcend PF830W und Agfaphoto AF5107MS. Aus der Tabelle können Sie entnehmen, ob es Wechselrahmen gibt. Dies ist nur bei Aiptek Monet Deluxe P8V5 der Fall. Laut Anbieter sind Wechselrahmen auch in pink und silber erhältlich.

whatiseinuser am 19.11.2010 um 16:42 Uhr
weiss oder schwarz?

Da ich alles, was heutzutage vorwiegend in hässlichem Schwarz angeboten wird, niemals kaufen werde und das Design von Geräten für mich sehr wichtig ist, wäre es sinnvoll , wenn test in den Tabellen (oder sonstwo) angeben würde, in welchen Farben die Geräte angeboten werden.