Dürfen Arbeitnehmer mit dem Firmenwagen auch privat fahren, müssen sie 1 Prozent vom inländischen Fahrzeuglistenpreis jeden Monat als geldwerten Vorteil versteuern. Den setzt die Finanzverwaltung genauso für jeden Arbeitnehmer an, wenn sich zwei ein Dienstauto für Privatfahrten teilen. Doch der Nutzungswert des Fahrzeugs vervielfache sich nicht mit der Anzahl der Arbeitnehmer, stellte der Bundesfinanzhof klar (Az. VI R 132/00). Der geldwerte Vorteil für jedes Fahrzeug sei immer durch die Anzahl der Nutzungsberechtigten zu teilen (Beispiele siehe Tabelle). Genauso errechne sich der steuerpflichtige Vorteil, wenn mehrere Arbeitnehmer auf einen Fahrzeugpool zugreifen.

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