Arbeitnehmer, die mit dem Dienstwagen zur Arbeit fahren, sollten prüfen, ob sie nicht zu viel dafür zahlen.

Zusätzlich zu 1 Prozent des Brutto-Listenneupreises des Autos zählen monatlich je Entfernungskilometer zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte 0,03 Prozent des Listenpreises als geldwerter Vorteil. Fahren sie aber nicht regelmäßig oder nur einen Teil der Strecke mit dem Dienstwagen zur Arbeit, richtet sich der Zuschlag nach der tatsächlichen Nutzung. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) zugunsten eines Arbeitnehmers entschieden, der nur einmal in der Woche zur Geschäftsstelle fährt (Az. VI R 85/04). Auch ein Pendler, der nur zum Bahnhof mit dem Auto fährt und dann auf die Bahn umsteigt, muss nur die kurze Autostrecke als geldwerten Vorteil versteuern (Az. VI R 68/05).

Tipp: Ihren tatsächlichen Weg mit dem Dienstwagen muss das Finanzamt akzeptieren, wenn Sie Ihre Fahrstrecke zum Beispiel mit einer Jahres-Bahnfahrkarte oder einem Fahrtenbuch belegen.

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