Dienstwagen Bundesfinanzhof schafft Klarheit

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Zur Besteuerung des geldwerten Vorteils von Dienstwagen hat der Bundesfinanzhof gleich drei Fälle entschieden. In allen Fällen ging es im Streit mit dem Finanzamt darum, ob Arbeitnehmer eigene Ausgaben für den zur Verfügung gestellten Wagen mit dem geldwerten Vorteil verrechnen können. In zwei der drei Fälle haben sie Recht bekommen.

Die Höhe des geldwerten Vorteils ermittelt das Finanzamt entweder anhand eines vom Steuerzahler geführten Fahrtenbuchs oder nach der Ein-Prozent-Regel. Bei der zweiten Variante versteuern Arbeitnehmer für Firmenwagen monatlich pauschal 1 Prozent vom inländischen Listenpreis als Lohn.

  • Arbeitnehmer, die für ihren Dienstwagen ein Fahrtenbuch führen, können eigene Aufwendungen für den Wagen – zum Beispiel für selbst gezahltes Benzin – als Werbungskosten absetzen (Az. VI R 57/06).
  • Wenn das Finanzamt den geldwerten Vorteil nach der Ein-Prozent-Regelung berechnet, ist der Abzug der Benzinkosten als Werbungskosten nicht möglich (Az. VI R 96/04).
  • Bei der Besteuerung des geldwerten Vorteils nach der pauschalen Ein-Prozent-Regelung ist es allerdings möglich, Zuzahlungen zu den Anschaffungskosten als Werbungskosten abzusetzen (Az. VI R 59/06).
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