Im Zuge der Euro-Umstellung hat der Gesetzgeber die pauschalen Kilometersätze für Dienstreisende umgerechnet und geglättet. Danach können Arbeitnehmer, die mit ihrem Privatauto beruflich auf Achse sind, pro 100 Kilometer Autofahrt 1 Mark mehr als Wer- bungskosten ansetzen.

Für jeden Kollegen, der mitfährt, erhöht sich der Kilometersatz von 0,30 Euro um 0,02 Euro (bisher 0,03 Mark). Diese Kilometerpauschale gewährt das Finanzamt für jeden gefahrenen Kilometer im Gegensatz zur Entfernungspauschale für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz.

Tipp: Die gleichen Kilometersätze wie für Dienstreisen können Arbeitnehmer abrechnen, die mit ihrem Auto zu einem Fortbildungskurs fahren. Allerdings können sie diese Pauschalen bis maximal drei Monate ansetzen. Auch für Fahrten zum Steuerberater zählen je gefahrenen Kilometer jeweils 0,30 Euro.

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