Dienst­fahr­rad Special

Der Dienst­wagen als Extra vom Chef finanziert, ist für Angestellte längst Normalität. Jetzt können sich Arbeitnehmer auch ein Dienst­rad von ihrem Arbeit­geber finanzieren lassen. Denn seit 2012 gilt das Dienst­wagenprivileg auch für Fahr­räder. Warum also nicht das teure E-Bike oder das hoch­wertige Renn­rad steuergünstig nutzen? Finanztest hat verglichen, wie viel Geld Sie gegen­über einem privaten Kauf beim Händler sparen können, wenn Sie ein hoch­wertiges Bike mit dem Dienst­rad-Leasing-Modell über Ihren Arbeit­geber finanzieren. Lesen Sie hier, für wen und ab welchem Preis sich das lohnt.

Der Einstieg in den Finanztest-Artikel

„Zwei­tausend Kilo­meter fährt Christian Wimmer (47) jähr­lich mit dem Rad. Früher setzte er sich auf sein eigenes, seit einem Jahr bezwingt er am Wochen­ende die Alpen auf seinem Dienst­rad. Schon länger hatte er ein Auge auf ein neues, leichteres Mountain­bike geworfen. Doch der Kauf­preis von 2 700 Euro war ihm zu hoch.

Im Juni 2013 startete sein Arbeit­geber in Lands­hut ein Dienst­radprojekt. Möglich gemacht hat das Ende 2012 die steuerliche Gleich­stellung von Dienst­rad und Dienst­wagen (Schreiben des Bundes­finanz­ministeriums vom 23. November 2012).

Unternehmen wie Commerz­bank, IBM oder Weleda setzen auf Fahr­radleasing, ebenso Christian Wimmers Arbeit­geber, der Motoren- und Ventilatoren­hersteller ebm-papst in Lands­hut. Wimmer ist einer der 135 Mitarbeiter, die ein hoch­wertiges Rad über ihren Arbeit­geber geleast haben. Das Fahr­rad kommt ihn dadurch 594 Euro güns­tiger.“

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