Vorfahrt mit dem Rad – auch steuerlich – haben seit Januar Arbeitnehmer, die ein Dienst­rad zusätzlich zum Gehalt vom Chef spendiert bekommen. Sie radeln bis Ende 2021 steuerfrei. Den Vorteil für die private Nutzung müssen sie nicht versteuern.

Jetzt profitieren auch Mitarbeiter, die ihr Dienst­rad im Rahmen einer Gehalts­umwandlung erhalten haben. Nach einem Erlass der obersten Finanzbehörden der Länder vom 13. März 2019 müssen Arbeitnehmer in diesem Fall nur noch den halben Bruttolisten­preis des Fahr­rads als geld­werten Vorteil versteuern (bundesfinanzministerium.de).

Dabei least in der Regel der Arbeit­geber das Fahr­rad. Der Mitarbeiter beteiligt sich mit einem Teil seines Gehalts und bekommt dafür ein Dienst­rad, das er auch privat nutzen darf. Meist zieht der Arbeit­geber vom monatlichen Brutto­lohn die Leasingrate und die Versicherungs­prämie ab.

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