Die ersten Lebensjahre

Checkliste Notfall

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Unfall

Wenn ein Unfall passiert ist versuchen Sie Ruhe zu bewahren und rufen Sie die Notrufnummer des nächsten Krankenhauses oder die Feuerwehr (112) an. Folgende Informationen sind wichtig:

  • Wer: Nennen Sie deutlich Ihren Namen, Ihre Adresse und die Telefonnummer, unter der Sie im Augenblick zu erreichen sind. Sie ist bei Unterbrechungen und für Rückfragen wichtig.
  • Wo: Sagen Sie, wo Sie sich gerade befinden. Ist der Unfall unterwegs passiert, versuchen Sie den Ort genau zu beschreiben, notfalls anhand von besonders markanten Landschaftsmerkmalen, erwähnen Sie auf Autobahnen die Fahrtrichtung, den letzten Ort oder die letzte Ausfahrt, die Sie passiert haben. Geschah der Unfall zu Hause, nennen Sie die exakte Adresse.
  • Auto: Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind: Nennen Sie Fahrzeugtyp, Kennzeichen und Farbe.
  • Was: Beschreiben Sie genau, was passiert ist.
  • Wie: Beschreiben Sie den Zustand Ihres Kindes möglichst genau.
  • Erste Hilfe: Beschreiben Sie, was Sie an Erster Hilfe geleistet haben.
  • Weitere Infos: Fragen Sie am Ende eines Notrufs aktiv nach, ob die andere Seite noch Informationen benötigt.
  • Ende: Beenden Sie das Gespräch erst, wenn Sie von der Gegenseite dazu aufgefordert werden.
  • Kind: Halten Sie den Kontakt zu ihrem Kind. Unterlassen Sie eine von anderen vorgeschlagene, Selbstmedikation mit Medikamenten, die Sie nicht kennen.

Krankheit

Wenn Ihr Kind krank ist: Zu normalen Geschäftszeiten ist Ihr Kinderarzt die beste Adresse, ansonsten der Kassenärztliche Notdienst.

  • Wer: Nennen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und die Telefonnummer, unter der Sie im Augenblick zu erreichen sind.
  • Was: Beschreiben Sie die Symptome Ihres Kindes. Dazu gehören auch seine spontanen Klagen.
  • Wie: Beschreiben Sie den allgemeinen Zustand Ihres Kindes. Nennen Sie Körpertemperatur und Messmethode.
  • Wann: Geben Sie den Zeitpunkt an, zu dem die Krankheitszeichen einsetzten.
  • Essen: Sagen Sie, was Ihr Kind in den letzten 24 Stunden gegessen und getrunken hat.
  • Andere Erkrankungen: Erwähnen Sie andere Erkrankungen, unter denen Ihr Kind leidet oder deretwegen es bereits behandelt wurde.
  • Behandlungsversuche: Schildern Sie Ihre Behandlungsversuche. Dazu gehören auch alle Medikamente, die Sie gegeben haben.
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Fine25 am 20.08.2012 um 15:36 Uhr
Warum kein Test zum Laufstall?

Ein Laufstall ist nicht nur äußerst praktisch, es stellt auch eine große Sicherheit für die Kleinen dar. Entwicklungspsychologisch gesehen ist ein Laufstall für die Entwicklung des Kindes ebenfalls unbedenklich. Fast jedes Kind liegt doch auch in einem Gitterbett oder nicht? Aus meiner Sicht sollte ein Kind doch auch lernen, sich auch mal allein zu beschäftigen, dies hat nichts mit "ruhigstellen" oder "bestrafen wollen" zu tun.
Ein Test über die aktuell käuflichen Modelle wäre aus meiner Sicht sehr sinnvoll und hilfreich.