Britische Forscher geben Entwarnung: Frauen, die Antibabypillen der "dritten Generation" einnehmen, haben kein erhöhtes Risiko, einen Verschluss der Beinvenen durch ein Blutgerinnsel zu erleiden (Venenthrombose). Besonderheit dieser Pillen: Das niedrig dosierte Östrogen ist mit neuartigen Gestagenen ­ Gestoden oder Desogestrel ­ kombiniert. Eine im British Medical Journal erschienene Studie entkräftet jetzt den Verdacht, dass die Pillen im Vergleich zur Vorgängergeneration das Thromboserisiko verdoppeln. 1995 waren Vermutungen über erhöhte Gesundheitsrisiken der Mikropillen aufgekommen, und ihr Marktanteil sank dramatisch. Venenthrombosen nahmen jedoch im gleichen Zeitraum nicht ab. Die Wissenschaftler: Die Risiken können nicht höher als die der früheren Mikropillen-Generation sein.

Frauen, die mit der "Pille" verhüten, haben aber ein höheres Thromboserisiko, besonders Raucherinnen.

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