Dicke Luft zu Hause Meldung

Immer mehr Menschen machen sich Sorgen wegen Schadstoffen in ihrem Wohnumfeld. Mit Abstand am häufigsten geben wuchernde Schimmelpilze auf feuchten Wänden und Decken Anlass zu Besorgnis. Das hat eine Umfrage von test bei umweltmedizinischen Beratungsstellen und Prüfinstituten im gesamten Bundesgebiet ergeben. Im Unterschied zu den Vorjahren blieb die Schimmelproblematik im Jahr 2002 jedoch nicht hauptsächlich auf die kühle Jahreszeit beschränkt: Das Hochwasser und der generell sehr feuchte Sommer ließen den Schimmelpilz zu einem ganzjährigen Phänomen werden.

Am zweithäufigsten sorgen flüchtige organische Verbindungen für dicke Luft in deutschen Wohnzimmern. Sie gelangen verstärkt nach Renovierungen und Umbauten in die Raumluft. Auch störende Gerüche von neu gekauften Möbeln und Teppichen wurden genannt. Auf Platz drei und vier folgen Holzschutzmittel-Altlasten und Formaldehyd. Es gast zum Beispiel aus alten Spanplatten aus.

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