KOPS: Prävention an Schulen

Um pummelig zu werden, müssen Kinder keine Vielfraße sein, da reichen schon wenige Kilokalorien zu viel tagtäglich. So hat eine Untersuchung an Kieler Schulkindern (Kiel Obesity Prevention Study, kurz: KOPS) gezeigt, dass sich übergewichtige Kinder kaum anders ernähren als ihre dünnen Altersgenossen, aber oft zwischendurch essen. KOPS ist das größte Programm zur Prävention in Deutschland und wird von der Universität Kiel wissenschaftlich begleitet. An wechselnden Schulen gibt es Ernährungsunterricht und "bewegte Pausen" ­ mit Spielen in Fluren und auf dem Schulhof. Jedes Jahr werden 500 bis 1.000 Schulanfänger untersucht, übergewichtige Kinder bekommen ein Extra-Programm mit Sport und Verhaltensschulung.

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