Diätverpflegung Meldung

Ersatz für Brot: Trotz Allergie sind die Ausgaben für Diätkost nicht absetzbar.

Patienten, die bestimmte Lebensmittel nicht vertragen, können die Ausgaben für Diätkost nicht als außergewöhnliche Belastung absetzen. Mit diesem Urteil hat der Bundesfinanzhof einer Frau, die für 1996 umgerechnet rund 1 500 Euro abrechnen wollte, die Steuerentlastung verweigert (Az. III R 48/04).

Die Frau kann unter anderem keine Getreideprodukte zu sich nehmen, weil sie das darin enthaltene Protein Gluten nicht verträgt. Die deshalb notwendige Diätverpflegung zählt nach Meinung der Richter grundsätzlich zu den nicht abziehbaren Aufwendungen für die Lebensführung. Das gilt selbst dann, wenn sie eine medikamentöse Behandlung ersetzt.

Tipp: Anders als Diätkost können zum Beispiel hohe Ausgaben für Arzneimittel, Fahrtkosten zum Arzt oder Ausgaben für eine notwendige Kur als außergewöhnliche Belastung Ihre Steuerlast senken.

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