Körperfett

Kontrolle durch Körperfettwaagen tendenziell möglich

Beim Abnehmen verliert der Körper nicht nur die lästigen Fettpolster, sondern auch Muskelmasse. Um dies gering zu halten hilft nur folgendes: langsam die Pfunde verlieren und gleichzeitig in Bewegung bleiben.

Um zu kontrollieren, ob eher der Fettanteil oder die Muskelmasse schmilzt, können Verbraucher so genannte Körperfettwaagen zu Rate ziehen. Neben dem Gewicht messen diese auch den Anteil an Körperfett.

Prinzip: Während des Messens fließt ein nicht spürbarer Strom durch den Körper. Die Waage misst dabei den Wechselstrom-Widerstand und ermittelt daran den Körperfettanteil. Möglich ist dies, da mageres und flüssigkeitsreiches Gewebe den Strom gut leitet, Fett dagegen größeren Widerstand leistet.

Nachteil: Die Berechnung der absoluten Körperfettanteile ist nicht sehr zuverlässig, da sie großen Schwankungen unterliegt. So können Mahlzeiten, sportliche Betätigung und die Aufnahme von Flüssigkeit das Ergebnis verändern. Dadurch schwankt der angezeigte Fettanteil einer Person im Tagesablauf um bis zu 20 Prozent – bei gleichbleibender Gewichtsanzeige.

Kontrolle: Doch in der Tendenz können Verbraucher durchaus erkennen, ob sie eher Fett oder Muskelmasse abbauen. Dazu ist es jedoch wichtig, sich regelmäßig zur selben Tageszeit auf die Waage zu stellen.

Tipp: Die folgende Tabelle zeigt, welche Köperfettanteile tatsächlich gesund sind. An diesen Werten können Sie sich orientieren, wenn Sie abnehmen – oder auch ein wenig mehr auf die Rippen bekommen wollen. Denn weder ein überhöhter, noch ein zu niedriger Fettanteil ist gut für die Gesundheit.

Körperfettanteile

Alter

Männer

Frauen

Unter 30 Jahre

14% – 20%

17% – 24%

Über 30 Jahre

17% – 23%

20% – 27%