Ein unab­änderliches Schick­sal ist Typ-2-Diabetes nicht mehr. Mit Medikamenten lässt sich die Krankheit in Schach halten. Helfen kann aber auch eine Gewichts­kontrolle – durch gesunde Ernährung und viel Bewegung. Hier erfahren Sie Grund­legendes über Diabetes – und welche Diabetes-Medikamente die Stiftung Warentest für geeignet hält.

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TestDiabetes Typ 2test 05/2019
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Immer mehr Menschen in Deutsch­land betroffen

Diabetes ist zur Volks­krankheit geworden. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass mindestens 7,2 Prozent der Bevölkerung in Deutsch­land betroffen sind – zirka 4,6 Millionen. Die meisten davon leiden an Diabetes Typ 2. Lange war dieser Diabetes Typ eher eine Krankheit der Älteren, heute trifft es zunehmend auch Jüngere. Vor allem Überge­wicht und Bewegungs­mangel verstärken bei ihnen das Risiko zu erkranken.

Das bietet unser Diabetes-Typ-2-Test

Bewertung der Wirk­stoffe. In der Tabelle zeigen wir, welche Mittel bei Typ-2-Diabetes wie wirken und wie sie im Urteil der Arznei­mittel­experten der Stiftung Warentest abschneiden. Dazu nennen wir häufig verschriebene Präparate mit diesen Wirk­stoffen.

Tipps und Hintergrund. Wir erklären, wann Medikamente ange­zeigt sind und wie Gewichts­kontrolle und körperliche Aktivität die Behand­lung der Zuckerkrankheit unterstützen kann. Zudem berichten Typ-2-Diabetiker, wie sie das Leiden im Griff haben.

Heft­artikel. Wenn Sie das Special frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Artikel aus Heft 5/2019.

Wirk­stoffe. Tiefer­gehende Informationen über die unterschiedlichen Wirk­stoffe, ihre Wirkungs­weise und die Anwendung der Präparate bietet unsere Daten­bank Medikamente im Test. Der Abruf des 85-seitigen PDFs „Diabetes“, das auch Informationen zu Diabetes Typ 1 bietet, kostet 3 Euro.

Ratgeber. Diabetes Typ 2 ist ein Ratgeber mit Tipps und Risikotest. Er hat 192 Seiten und kostet 19,90 Euro. Das Buch erscheint im Mai 2019. Sie können es in unserem Shop vorbestellen.

Müdig­keit und starker Durst können Symptome sein

Ziel jeder Diabetes-Behand­lung ist es, den Blut­zuckerspiegel zu senken. Ein gewisser Anteil an Trau­benzucker (Glukose) im Blut ist wichtig für verschiedene Körperfunk­tionen. Mithilfe des körper­eigen Boten­stoffs Insulin wird der mit dem Essen aufgenom­menen Zucker von den Organ­zellen aufgenommen und verwertet. Bei Typ-2-Diabetes werden die Organ­zellen resistent gegen Insulin, als Folge nehmen sie Glukose immer schlechter auf und es bleibt zu viel davon im Blut. Anzeichen für Diabetes Typ 2 können zum Beispiel Müdig­keit, Antriebs­schwäche, starker Durst und häufiges Wasser­lassen sein.

Medikamente im Anfangs­stadium nicht immer notwendig

Wird Typ-2-Diabetes im Anfangs­stadium mit nur leicht erhöhten Blut­zucker­werten diagnostiziert, müssen Betroffene nicht unbe­dingt gleich Medikamente nehmen um den Blut­zuckerspiegel zu senken. Oft lautet der ärzt­liche Rat zunächst: Gewicht reduzieren und mehr bewegen. Hilft das nicht, und sind die Werte zu hoch, verschreiben Ärzte doch Tabletten. Wenn auch die nicht (mehr) reichen, wird oft die Gabe von Insulin nötig.

Folgekrankheiten von Typ-2-Diabetes vorbeugen

Abnehm- und Bewegungs­programme können Typ-2-Diabetiker unterstützen, ihr Gewicht zu reduzieren – eine gute Voraus­setzung, um den Blut­zuckerspiegel ohne Medikamente in den Griff zu bekommen. Das legen verschiedene Studien nahe. Bei manchen kann der Diabetes sogar verschwinden – ob für immer, zweifeln einige Mediziner jedoch an. Eine ausgewogene gesunde Ernährung und Alltags­aktivitäten wie regel­mäßiges Spazieren­gehen sind nicht nur das A und O, um normale Blut­zucker­werte zu erlangen, sie helfen auch Folgekrankheiten wie Herz- und Gefäß­leiden oder Nervenschäden vorzubeugen.

Viele Diabetiker brauchen Insulin

Das leistet Insulin. Insulin wird von der Bauch­speicheldrüse erzeugt und veranlasst Körperzellen, über­schüssigen Zucker aus dem Blut aufzunehmen – normaler­weise. Bei Typ-2-Diabetes reagieren Ziel­zellen immer schlechter auf Insulin. Irgend­wann hört die Bauch­speicheldrüse häufig sogar auf, das Hormon zu produzieren. Spätestens dann reichen andere Arzneien nicht mehr und Typ-2-Diabetiker müssen Insulin spritzen – so wie alle Typ-1-Diabetiker. Bei dieser Form der Zuckerkrankheit bildet der Körper schon zu Beginn der Erkrankung kein Insulin mehr.

Zur Behand­lung geeignet. Unsere Experten bewerten Insulin zur Behand­lung von Diabetes als geeignet. Erste Wahl ist herkömm­liches Humaninsulin. Neuere „Insulin-Analoga“ sind etwas anders aufgebaut, Vorteile allenfalls gering. Bei Typ-2-Diabetes wird Insulin oft mit anderen Arzneien kombiniert.

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