Deutsche Zinsen Meldung

Die Zinsen in Deutschland sind so niedrig wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Während der so genannte Leitzins der Euro­päi­schen Zentralbank (EZB) seit langem bei 2 Prozent verharrt, geben die Renditen lang laufender Rentenpapiere immer weiter nach. Die ­Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen fiel bis Anfang September auf 3,06 Prozent.

Als Hauptgrund für die anhaltende Zinsflaute gelten Zweifel an der wirtschaftlichen Entwicklung im Euro-Raum und besonders in Deutschland. Anders als in den Vereinigten Staaten, wo die Wirtschaft auf vollen Touren läuft, halten die meisten Zinserhöhungen im Euro-Raum deshalb für unwahrscheinlich.

Sparer müssen trotzdem nicht verzweifeln. Vor allem ausländische Banken und Internetanbieter locken nach wie vor mit attraktivem Tagesgeld. Auch für Festgeldanlagen bis sechs Monate und Einmalanlagen bis zu fünf Jahren kassieren ­Anleger überdurchschnittlich hohe Zinsen.

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