Deutsche System Lotto GmbH Meldung

Nicht jede Firma, die das Wort „Lotto“ im Namen führt, bietet seriöses Glücksspiel an.

Die Staatsanwaltschaft Krefeld hat gegen sieben leitende Angestellte der Deutschen System Lotto GmbH Anklage erhoben. Sie müssen sich wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in 200 Fällen mit einem Schaden von 1,2 Millionen Euro vor Gericht verantworten. Insgesamt sollen sie in rund 8 000 Fällen Lotto-Spieler betrogen haben. Die Opfer hatten mit der Firma Verträge über wöchentliche Spieleinsätze von 7 bis 700 Euro abgeschlossen. Sie garantierte ihnen bis zu 125 000 Euro für den Fall, dass binnen zwölf Monaten nicht mindestens einmal fünf oder sechs Richtige gezogen werden. Die Einsätze seien größtenteils in den Taschen der Firmenchefs gelandet, erklärte Oberstaatsanwalt Hans-Dieter Menden. Die Sonderkommission „Lotto“ habe nur noch 1, 5 Millionen Euro auf einem Firmekonto sichergestellt.

Tipp: Geschädigte sollten mithilfe eines Anwalts ihre Ansprüche geltend machen. Gezahlt wird, bis das sichergestellte Geld aufgebraucht ist.

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