Für ihre vermögenden Privatkunden oder solche, die es werden wollen ­ davon gibt es in Deutschland 350.000 ­ will die Deutsche Bank ab 2001 ein neues Preismodell einführen. Künftig sollen Kunden für Beratung zahlen.

Die Höhe der Gebühren wird sich an dem verwalteten Vermögen oder dem Depotvolumen orientieren. Durch eine Mindestgebühr soll es aber auch anderen Kunden möglich sein, die "ganzheitliche Beratung" in Anspruch zu nehmen. Dazu sollen auch Erbschaftsangelegenheiten, Immobilienanlagen oder Steuersparmodelle gehören. Im Gegenzug will die Deutsche Bank die Transaktionskosten im Wertpapierbereich deutlich senken. Nach Meinung des Frankfurter Instituts werde es "sehr bald Nachahmer" geben, da alle Großbanken mit den Beratungsleistungen mehr Geld verdienen wollen.

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