Fällt die geplante Zugfahrt ins Wasser, erhalten Bahnkunden ihr Geld mühsamer zurück. Die Deutsche Bahn AG hat die Erstattung des Fahrpreises verkompliziert. Wer sein Ticket nicht nutzen kann, muss das auch beweisen, und zwar schriftlich mit Quittungen oder Krankenschein.

Nur noch ausnahmsweise soll eine mündliche Begründung reichen. Das sei "ein Schritt zum Bürokratismus abseits jeglicher Kundenfreundlichkeit", kritisiert der Fahrgastverband ProBahn.

An den Preisen für die Ticketerstattung hat sich nichts geändert. Kostenlos erstattet die Bahn Fahrscheine mit eintägiger Geltungsdauer bis zum Tag vor dem Reisestart, die übrigen auch noch am ersten Geltungstag. An späteren Tagen kostet die Erstattung 14 Mark.

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