Deutsche BA Meldung

Hat seinen Passagieren das kostenlose Essen gestrichen: Adrian Hunt, Hauptgesellschafter der Fluglinie Deutsche BA.

Die Deutsche BA (DBA) wittert in der Krise der Luftfahrtbranche ihre Chance: Inspiriert von den unerwarteten Erfolgen von Billigfluganbietern wie Ryanair oder Germania hat die chronisch defizitäre British-Airways-Tochter ihre Strategie umgekrempelt. Sie versucht nun auch, mit Dumpingpreisen neue Kunden zu gewinnen.

Das lohnt sich für die Passagiere: Den Preis für einfache Flüge zwischen München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart hat das Unternehmen auf bis zu 39 Euro gesenkt. Obwohl die Preise zu den Hauptverkehrszeiten auf 237 Euro steigen können, soll es mindestens einmal pro Tag den Billigtarif geben. Die DBA hat Vorausbuchungsfristen, Mindestaufenthalte und Umbuchungs­gebühren gestrichen, um ihr Tarifsystem flexibler zu machen. So können zum Beispiel Einmalflüge miteinander kombiniert werden. Auch die Sicherheitsgebühren von bisher 11 Euro pro Ticket entfallen.

Trotz der Preissenkungen will die Fluglinie erstmals seit zehn Jahren ­keinen Verlust erwirtschaften. Dafür muss sie im Gegenzug die Kosten senken: Seit Anfang April fliegt DBA nur noch deutsche Großflughäfen an und hat die Zubringerdienste für die Konzernmutter nach Großbritannien eingestellt. Auch ihr Prämienprogramm „Bonusplus“ hat die DBA gestrichen.

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