Der historische Test (11/1973) Meldung

Als die Stiftung Warentest 1973 die Bruch­festig­keit von Lippen­stiften testete, hängten die Prüfer ein Eimerchen an die Stifte und gossen so lange Wasser hinein, bis der Stift brach. Neben der Bruch­festig­keit wurden auch Wärmebeständig­keit, Gleich­mäßig­keit der Färbung und Schärfe der Konturen getestet. Obwohl die Preisspanne beträcht­lich war (1,75-8,50 DM), fielen die Test­urteile recht einheitlich aus: Alle 25 getesteten Lippen­stifte waren entweder gut oder befriedigend.

Qualität gut - doch beim Dosen­inhalt ist noch viel Luft nach oben

Hier der Original­einstieg aus test 11/1973:

„Wimperntusche, Lidschatten und Lippen­stifte sind dazu da, dekorative Farbe aufs Gesicht zu bringen. Besonders angetan von solchen Dekorationen sind die jüngeren Jahr­gänge: Augen-Make-up steht bei 18-jährigen höher im Kurs als rote Lippen. Geht’s lang­sam auf die Dreißig zu, greift jede zweite Frau täglich und regel­mäßig zum Lippen­stift. Uns interes­sierte: Gibt es Qualitäts­unterschiede unter der Vielzahl der angebotenen Fabrikate? Taugen nur die teuren etwas, oder kann man sich auch für wenig Geld dauer­haft anmalen? Wir kauf­ten nur Stifte in »normalen« Hülsen, zu Preisen zwischen 1,75 und 8,50 Mark. Tech­nische Unter­suchungen und praktische Versuche erbrachten indes kaum gravierende Unterschiede. Von wenigen guten abge­sehen, waren die meisten der 25 geprüften Marken zufrieden­stellend.“

PDF-Download des Artikels aus test 11/1973

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