Der historische Test (10/1973) Meldung

Wie sich die Zeiten ändern: Während heute jedes kleinste Sicher­heits­risiko sofortige Rückruf­aktionen zur Folge hat, musste die Stiftung Warentest beim Grill­geräte-Test vor vierzig Jahren noch an das Verantwortungs­bewusst­sein der Hersteller appellieren. Sie sollten doch bitte dafür sorgen, dass sich die Außenflächen der Geräte nicht zu sehr erhitzten, und niemand sich die Finger verbrenne. Wegen der Sicher­heits­mängel bekam von den sechzehn getesteten Grill­geräten keines die Note „Gut“.

Gegrillte Finger inklusive

Hier der Original­einstieg aus test 10/1973:

„Knusp­rig braune Hähn­chen lassen sich in allen 16 von uns geprüften Grill­geräten zubereiten. Nur dauert es bei manchen Grills 35 Minuten, bei anderen dagegen bis zu 80 Minuten, ehe das Geflügel gar ist. Und bei sämtlichen Geräten besteht die Gefahr, daß nicht nur das Hähn­chen oder Steak, sondern auch die Haut des Benutzers »gegrillt« wird. Die Grills erreichen nicht nur im Innenraum, sondern auch an den nicht isolierten Außenflächen Temperaturen, die beim unbe­absichtigten Berühren Verbrennungen verursachen. Damit verstoßen sie gegen den Grund­satz, daß die Gefahren auf die von der Funk­tion her unbe­dingt notwendigen Stellen zu begrenzen sind. Die Sicherheit war daher bei allen Geräten »weniger zufrieden­stellend«. “

PDF-Download des Artikels aus test 10/1973

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