Tipps

  • Fälligkeit. Klären Sie vor dem Abschluss eines Vertrags, was am Ende der Laufzeit mit Ihrem Geld passiert. Es gibt Anbieter, die das Geld automatisch wieder festlegen, wenn der Anleger nicht rechtzeitig kündigt.
  • Rendite. Nicht der Nominalzins, sondern die Rendite ist entscheidend. Lassen Sie sich unbedingt die jährliche Rendite für Ihre Einmalanlage nennen. Nur sie sagt aus, was Ihr Geld wirklich bringt. Bei Angeboten mit Zinstreppe können Sie die Rendite grob selbst berechnen: Addieren Sie die Summe der jährlichen Nominalzinsen und teilen Sie sie durch die Zahl der Anlagejahre.
  • Tagesgeld. Eröffnen Sie nur kostenlose Konten ohne Mindestanlagesumme.
  • Bundesschatzbriefe. Bundesschatzbriefe sind richtig für Sie, wenn Sie eigentlich eine Einmalanlage mit Kündigungsmöglichkeit anstreben, aber die Mindestanlagesumme eines besser verzinsten Bankangebots nicht aufbringen. Die Zinsen stehen über die ganze Laufzeit hinweg fest und steigen von Jahr zu Jahr. Die Rendite bleibt hinter guten Einmalanlagen mit Kündigungsmöglichkeit zurück. Dafür sind Bundesschatzbriefe schon ab 50 Euro zu haben.
  • Anleihen. Pfandbriefe oder Bundesanleihen sollten Sie nur kaufen, wenn sie mehr abwerfen als das beste Sparangebot einer Bank. Beachten Sie, dass dabei Kauf- und Verkaufskosten von etwa 0,5 Prozent der Anlagesumme anfallen. Sie schmälern die Rendite.
  • Sicherheit. Bei einigen ausländischen Anbietern ist Ihr Geld nur bis zu bestimmten Höchstbeträgen auch bei einer Pleite noch sicher. Bei den niederländischen Instituten GarantiBank und Finansbank etwa erhalten Anleger höchstens 20 000 Euro garantiert zurück. Bei fast allen deutschen Banken sind Spareinlagen in unbegrenzter Höhe abgesichert. Vorsicht bei Instituten, die nur die gesetzliche Einlagensicherung bieten: Wenn sie Pleite machen, sind 10 Prozent ihrer Sparanlage dort auf jeden Fall verloren. Erkundigen Sie sich vor der Einrichtung von Sparkonten unbedingt nach der Einlagensicherung.

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