Diese Geldanlagen bringen garantiert Zinsen

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Nachteile

Bundes-
anleihe

Der Käufer einer Bundesanleihe gewährt der Bundesrepublik ein Darlehen. Sie verpflichtet sich, das geliehene Geld jährlich zu verzinsen und zu einem bestimmten Termin zurückzuzahlen.

Wegen der hohen Bonität Deutschlands ist sie sehr sicher. Sie kann börsentäglich verkauft werden. Ihr Kurs steigt, wenn die Zinsen fallen.

Kauf- und Verkaufskosten zwischen 0,25 und 0,5 Prozent der Anlagesumme. Verkauft der Anleger die Anleihe vor Fälligkeit, kann es zu Kursverlusten kommen, wenn der Marktzins gestiegen ist.

Bundes-
schatzbrief

Nicht an der Börse gehandeltes Wertpapier mit jährlich steigendem Nominalzins. Bundesschatzbriefe sind Wertpapiere des Bundes.

Nach einer Sperrfrist von einem Jahr kann man ihn jederzeit ohne Verluste zurückgeben. So sicher wie Bundesanleihen.

Seine Rendite ist derzeit eher mager, weil die Zinsen in den ersten Jahren niedrig sind.

Pfandbrief /
­Jumbo-Pfandbrief

Hypothekenbanken geben sie heraus. Sie sind besichert durch erstrangige Hypotheken. Jumbos haben ein Emissionsvolumen von mindestens 500 Millionen Euro und sind deswegen leichter handelbar als kleinere Pfandbriefe.

Sie sind fast so sicher wie Bundesanleihen oder Bundesschatzbriefe. Ihre Rendite liegt zwischen 0,1 und 0,4 Prozentpunkten über der von Bundesanleihen. Weitere Vorteile siehe dort.

Siehe Bundesanleihe. Durch ihr niedriges Volumen sind kleine Pfandbriefe nicht so leicht handelbar wie Jumbos. Wer sie kauft, sollte sie bis zur Endfälligkeit halten, ansonsten drohen Kursverluste.

Euro-
Rentenfonds

Sie legen das Geld der Anleger vorwiegend in festverzinste Wertpapiere an. Sie mischen Anleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten und unterschiedlicher Bonität der Schuldner.

Ihre Wertentwicklung schwankt viel ­weniger als die von Aktienfonds.

Wegen ihres Ausgabeaufschlags von meist 3 Prozent sind sie nur für eine Anlagedauer von mehr als 3 Jahren geeignet. Ähnliche Risiken wie bei Anleihen.

Euro-­
Geldmarktfonds

Sie investieren das Geld der Anleger in festverzinste Wertpapiere mit Laufzeiten von weniger als einem Jahr.

Es gibt keine Kündigungsfrist, keine Mindestanlagedauer und nur ein geringes Verlustrisiko. Sie sind bösentäglich verfügbar.

Bei einigen Fonds gibt es hohe Mindestanlagesummen. Es fallen Kosten für das Depot und die Fondsverwaltung an.

Tagesgeld

Ein verzinstes Konto, vom dem nur Überweisungen zu einem Referenzkonto möglich sind.

Das Geld ist täglich verfügbar.

Die Bank darf die Zinsen jederzeit ­senken.

Spar-
anlagen

mit Kündigungs­-
möglichkeit

Anleger leihen ihr Geld einer Bank, die einen festen Zinssatz oder eine feste Zinstreppe und einen Rückzahlungstermin garantiert. Es fallen keine Kauf- und Depotkosten an. Es gibt Angebote mit Zinsausschüttung und -ansammlung.

Sehr flexibel, sicher und unabhängig von der Zinsentwicklung. Bei vorzeitiger Kündigung drohen keine Verluste.

Ihre Rendite ist derzeit eher mager, weil am Anfang wenig Zinsen gezahlt werden. Die Zinstreppe steigt zum Ende hin an.

ohne Kündigungs-
möglichkeit

Die fehlende vorzeitige Kündigungsmöglichkeit wird durch hohe Zinsen versüßt.

Wer vor Ende der Laufzeit dringend Geld braucht, muss die Anlage beleihen.

Festgeld /
Termingeld

Das Geld liegt für 30 bis 360 Tage fest.

Die Zinsen sind für diesen Zeitraum sicher.

Keine vorzeitige Verfügbarkeit.