So gehts: Die besten Tipps zum Beamer

Der große TV-Test 2 Test

So sieht ein typisches Menü für die Einstellung des Videoprojektors aus, hier für den Panasonic PT-AE 900 E.

So sieht ein typisches Menü für die Einstellung des Videoprojektors aus, hier für den Panasonic PT-AE 900 E.

Aufbau und Betrieb: Ein besseres Bild im Handumdrehen.

Anschluss: Am besten sind der RGB-Scart und der Komponenteneingang (YPbPr/YUV) über Cinch-Kabel. Composite (FBAS) und S-Video (Y/C) bringen schlechtere Bilder. Wichtig: Die neuen HD-DVD- und Blu-ray-Discs mit hoher Videoqualität werden nur über die HDMI-Schnittstelle angezeigt.

Bild einstellen: Ein Grauverlauf von Schwarz bis Weiß hilft bei der Einstellung. Das haben BenQ PE 7700, Epson TW520 und Toshiba MT 700. Testbilder für alle anderen gibt es zum Beispiel in der Meldung Beamercheck.

DLP-Beamer – so funktionierts: Das weiße Licht der Projektionslampe oder LED fällt durch ein rotierendes Farbrad und wird von Tausenden beweglichen Mikrospiegeln durch das Objektiv projiziert.

DLP-Beamer – Regenbogeneffekt: Durch die DLP-Technik entsteht ein Regenbogeneffekt: Er ist sichtbar bei Kameraschwenks an Hell-Dunkel-Übergängen und wenn der Blick über die Leinwand schweift. Zwei Dinge reduzieren ihn: Wenn das Farbrad mit den Grundfarben möglichst schnell dreht. Und wenn es mehr Farbsegmente als nur in den Grundfarben Rot, Grün und Blau hat. Gut: Toshiba MT 700, schlecht: Toshiba S8.

Fernbedienung: Sollte beleuchtet oder wenigstens mit selbst leuchtenden Tasten versehen sein. Sonst wird die Bedienung im abgedunkelten Raum zum Glücksspiel.

Format: Für optimalen DVD-Genuss sollte es ein hoch auflösendes Gerät für das Seitenverhältnis 16 : 9 sein. 4 : 3-Beamer zeigen das Breitbildformat mit schwarzen Rändern oben und unten.

Kontrast erhöhen: Das in den technischen Angaben versprochene fantastische Kontrastverhältnis verblasst bei Tageslicht – dunkle Bildteile werden aufgehellt, das Bild wirkt flau. Das beste Mittel dagegen: Umgebungslicht mindern – im Kino ist es ja auch dunkel. Ebenfalls hilfreich: die optimale Einstellung mit unserem Beamercheck.

Lumen: Physikalische Einheit des Lichtstroms. Nach ANSI-Norm unter realitätsfernen Bedingungen ermittelt.

Projektionswand: Eine neutralgraue und reflektierende „Leinwand“ macht das Bild kontrastreich. Glatte, geweißte Wände gehen auch. Doch Tapeten stören – durch ihre Struktur oder ihr Farbmuster.

Sehabstand: Faustregel für Fernsehbilder ist ein Abstand von etwa sechsmal die Bildhöhe. Hochzeilenfernsehen (HDTV) kann aus kurzem Abstand (etwa das Zweifache der Bildhöhe) genossen werden.

Sparmodus: Sehr hilfreich – vermindert Lüftergeräusch und Stromverbrauch. Erhöht die Lebensdauer der Lampe.

Verzerrtes Bild: Videoprojektoren leuchten in der Regel leicht nach oben (unter der Decke montiert: leicht nach unten). Bei der Projektion schräg von der Seite könnte das Bild verzerren (Trapezverzerrung). Anders als die elektronische Trapezkorrektur mindert die optische Bildverschiebung mit dem Objektiv, englisch „lens shift“ genannt, die Bildqualität nicht (siehe Ausstattung / Technische Merkmale in der Tabelle „Beamer“).

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