Der Garten im Juni Meldung

Am 24. Juni ist Johannistag. Er markiert das Ende der Spargel- und Rhabarberernte. Dieser Stichtag ist zwar eher willkürlich, danach nicht mehr zu ernten aber durchaus sinnvoll: Spargel und genauso auch Rhabarber brauchen eine lange Ruhepause, damit sie Reservestoffe für den Austrieb im nächsten Jahr sammeln können. Wichtig: Den Boden nach der Ernte düngen und ausreichend wässern.

Weitere Gartentipps für den Juni:

  • Bis in den Juli hinein können Sie noch einmal säen: Rettich, Chinakohl, Knollenfenchel, Radicchio und Endivien, auch Kräuter wie Basilikum, Majoran und Pfefferminze. Brokkoli und Grünkohl sollten Sie jedoch nur noch als Jungpflanzen einsetzen.
  • Auch so genannte Zweijährige kommen jetzt zur Aussaat. Das sind Blütenpflanzen, die als kleine Jungpflanzen überwintern und im nächsten Jahr blühen. Dazu gehören Bartnelken, Marienglockenblumen und Goldlack.
  • Frühlingsblüher können Sie verwildern lassen. Nur manche, etwa einige große Tulpensorten, sollten Sie jetzt zum Einlagern ausgraben. Vor dem Lagern trocknen. Blätter nicht abschneiden.

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