Der Fall Meldung

Gesa Gercke mit Söhnchen. Könnte sie irgendwann wegen Rückenproblemen nicht mehr arbeiten, bekäme sie eine Rente.

Hartnäckigkeit lohnt sich. Gesa Gercke aus Schweinfurt konnte ihren bestehenden Berufsunfähigkeitsschutz nachträglich erweitern. Sie würde jetzt auch Geld erhalten, wenn sie wegen einer Rückenerkrankung berufsunfähig wird.

Im Jahr 2003 hatte die Diplomingenieurin über einen Makler bei der Versicherungsgesellschaft Alte Leipziger eine selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Die Gesundheitsfragen im Antrag beantwortete die junge Frau genau, nannte unter anderem einen Arztbesuch wegen Rückenverspannung. Im Umzugsstress hatte sie sich einen Hexenschuss geholt, der wenig später vollständig ausheilte.

Gesa Gercke: „Ich bekam einen Vertrag. Bei Berufsunfähigkeit wegen einer Rückenerkrankung sollte ich aber keine Leistungen erhalten.“

Die Ingenieurin war über die Einschränkung nicht erfreut. Da der Vermittler ihr jedoch glaubhaft versicherte, sie habe gute Aussichten, den Ausschluss später wieder loszuwerden, ließ sie sich schließlich darauf ein und bezahlte den ersten Beitrag.

Gercke: „Das erste Mal habe ich 2005 an die Alte Leipziger geschrieben.“ Damit hatte die heute 31-Jährige zunächst keinen Erfolg. „Vielleicht lag das aber auch daran, dass ich nach einem Auffahrunfall zwischenzeitlich noch einmal kurzfristig einen Orthopäden aufgesucht hatte.“

Im Frühjahr 2007 beantragte Gesa Gercke erneut die Streichung des Ausschlusses von Rückenerkrankungen, nachdem sie durchgängig beschwerdefrei gewesen war. Diesmal klappte es. Gesa Gercke: „Hätte die Alte Leipziger wieder abgelehnt, wäre ich zu einem anderen Anbieter gegangen.“

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