Checkliste

  • Renteninformation. Wenn Sie gesetzlich rentenversichert sind, nutzen Sie die Renteninformation, um Ihre Versorgungslücke im Alter einschätzen zu können. Diese Information erhalten Sie jedes Jahr von Ihrem Rentenversicherer – vorausgesetzt, Sie sind mehr als 27 Jahre alt und haben mindestens fünf Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt. Die Renteninformation ist eine Prognose über die voraussichtliche Höhe Ihrer Rente. Sie enthält sowohl die voraussichtliche Höhe der Rente, ohne dass künftige Rentensteigerungen berücksichtigt werden, als auch eine Prognose mit jährlichen Steigerungssätzen von 1 Prozent und 2 Prozent.
  • Versicherungszeiten. Prüfen Sie, ob im Versicherungsverlauf alle Versicherungszeiten erfasst sind. Wenn beispielsweise Zeiten der Kindererziehung oder Arbeitslosigkeit auf dem Rentenkonto fehlen, beantragen Sie bei Ihrem Rentenversicherer eine Kontenklärung. Fragen beantworten die Rentenversicherungsträger unter der Telefonnummer 0 800/10 00 48 00.
  • Risiken absichern. Noch vor der Altersvorsorge kommt die Vorsorge für den Fall, dass Sie berufsunfähig werden, und die Absicherung Ihrer Familie. Deshalb sollten Sie in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen und Angehörige mit einer Risikolebensversicherung schützen.
  • Informationen. Unsere Tests von Altersvorsorgeprodukten finden Sie bei Tests + Themen im Ressort Versicherung + Vorsorge). Das Angebot ist zum Teil kostenpflichtig. Alle wichtigen Informationen zur Altersvorsorge lesen Sie zudem in Finanztest Spezial Besser vorsorgen. Speziell zur Riester-Rente informiert unser Sonderheft Riester-Rente außerdem bieten wir auch den Finanztest-Ratgeber Altersvorsorge für Selbstständige an. Das Buch ist auch im Handel erhältlich. Über die Beamtenpension informiert das Buch von Werner Siepe: „Finanziell sicher in Pension – Leitfaden zur Pensionsplanung und -berechnung für Beamte“, dbb Verlag, ISBN 978-3-87863-138-5, Preis: 14,90 Euro, erhältlich im Buchhandel.
  • Beratung. Eine individuelle kostenpflichtige Beratung bekommen Sie bei den Verbraucherzentralen (Beratungsstellen finden Sie unter www.verbraucherzentralen.de) oder bei einem Rentenberater (Adressen unter www.rentenberater.de).

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