Vorbeugung

Die guten Ratschläge, die Menschen während einer Depression überfordern, sind bei einem Stimmungstief durchaus sinnvoll. Wenn es Ihnen also besser geht, denken Sie daran: Vielen Einflüssen, die uns ins Stimmungstief stürzen, sind wir nicht einfach ausgeliefert. Versuchen Sie herauszufinden, auf welche Sie Einfluss nehmen können.

Was gut tut

  • Bleiben Sie fit durch regelmäßige, möglichst tägliche, körperliche Aktivität.
  • Kräftigen Sie sich durch kaltes Duschen am Morgen oder Kneipp-Anwendungen.
  • Üben Sie sich in Entspannungsverfahren wie Autogenes Training und Yoga.
  • Achten Sie auf gesunde, vollwertige, kohlenhydratreiche Ernährung. Essen Sie also viel Kartoffeln, Nudeln, Brot, Cornflakes und Müsli. Eiweißdiäten dagegen können depressive Stimmungen auslösen.
  • Nehmen Sie wenig Alkohol und Koffein zu sich, verzichten Sie auf Nikotin.
  • Gestalten Sie Ihren Tagesablauf mit ausreichend Schlaf und Rücksicht auf Ihre innere biologische Uhr. Machen Sie also nicht die Nacht zum Tag, wenn Sie ein Morgenmensch sind, oder akzeptieren Sie, dass Sie im Winter vielleicht mehr Schlaf brauchen.
  • Versuchen Sie immer, sich Klarheit darüber zu verschaffen, was Ihnen die Stimmung verdorben hat. Belassen Sie es nicht beim Grübeln, lernen Sie, mit anderen über sich und Ihre Probleme zu sprechen.
  • Manchmal brauchen wir Durchhänger. Wer dann seinen depressiven Tag „nimmt“, erlaubt sich, einmal aus der im Berufs- und Privatleben verordneten guten Laune auszubrechen.

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