Um Depressionen besser erkennen und behandeln zu können, haben 28 Fachgesellschaften auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde eine Leitlinie erarbeitet. Sie gibt Empfehlungen für eine abgestufte Behandlung und soll die Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten sowie Psychotherapeuten verbessern. Bei leichten depressiven Episoden könne zunächst abgewartet werden. Falls Symptome sich während etwa zwei Wochen nicht besserten, solle eine Therapie beginnen. Gibt es nach sechs Wochen Behandlung durch den Hausarzt keine Besserung, wird eine Überweisung an einen Facharzt empfohlen. Patienten, Angehörige sollen an Therapieentscheidungen beteiligt werden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 41 Nutzer finden das hilfreich.