Depot umschichten

Regel­mäßig prüfen, eventuell anpassen

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Rendite und Risiko verändern sich, je nachdem, wie Anleger ihr Portfolio anpassen. Ein Lesebei­spiel: Ein Anleger hat sein ausgewogenes Portfolio (mitt­lere Spalte) jeden Monat geprüft (Frequenz) und gehandelt, wenn die tatsäch­liche Aufteilung um 20 Prozent (Schwellen­wert) von der gewünschten abwich. Seine Rendite betrug 4,8 Prozent, der maximale Verlust 28 Prozent. Er musste in 20 Jahren fünf­mal umschichten.

Inhalt
Depot umschichten - Anti­zyklisch handeln – so gehts
© Stiftung Warentest
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Profilbild Stiftung_Warentest am 26.07.2017 um 11:34 Uhr
Grafik

@Alle: Wir haben die Grafik aktualisiert. Die Legende stimmt nun. (PK)

Profilbild Stiftung_Warentest am 26.07.2017 um 08:37 Uhr
Auf Pantoffeln in den nächsten Crash

@ginsberg: Der Erfolg von ETF rührt zu einem großen Teil daher, dass die meisten aktive Fondsmanager sich eben gerade nicht als "gute" Manager erwiesen haben. Ein Grund dafür sind die hohen Kosten der aktiven Fonds. Und warum ETF-Anbieter ein Interesse an Kartellen und Preisabsprachen haben erschließt sich uns nicht. In erster Linie haben die ETF-Anbieter ein Interesse, viel Volumen zu platzieren, da sie daran verdienen. Wie die einzelnen Aktien in den ETF laufen, kann den Anbietern ziemlich egal sein. Erfolgreiche, innovative Firmen gibt es außerdem zuhauf - "trotz" ETF-Boom. Natürlich muss man schauen, wie große Anbieter mit ihrer "Macht" umgehen, aber aktuell sehen wir keine Hinweise auf Missbrauch. Unethischen Praktiken gab es in der Bankenwelt im Allgemeinen allerdings leider zuhauf, aber das hat nichts mit ETF zu tun. Wer das in keinem Fall unterstützen möchte, findet bei uns diverse Artikel zu ethischer Geldanlage und ethisch/ökologischen Banken. (AK)

ginsberg am 25.07.2017 um 15:52 Uhr
Auf Pantoffeln in den nächsten Crash

Das Grundprinzip der meisten Indexfonds ist: Der Teufel scheißt auf den größten Haufen. Nicht gutes Management sondern vor allem Größe entscheidet über den Geldfluss. Bei 90% der im S&P 500 vertretenen US-Firmen sind ETF-Anbieter bereits die größten Anteilseigner. Diese haben deshalb kein Interesse an Wettbewerb, sondern eher an Kartellen und Preisabsprachen zu Lasten aller Verbraucher. Die Firmen die mit den Geschäftsmodellen der Vergangenheit groß geworden sind bekommen noch mehr Kapital. Fehlentwicklungen der Vergangenheit und unzeitgemäße Geschäftsmodelle werden zementiert anstatt mit Investitionen innovative, nachhaltige Lösungen voranzubringen. Immer mehr Kapital konzentriert sich auf einige große Investmentgesellschaften. Fast die Hälfte des europäischen ETF-Marktes entfällt alleine auf Blackrock. So gut wie alle großen ETF-Anbieter waren selbst in unethische Praktiken, Index-Manipulations-Skandale, Pensionskassenverluste usw. verstrickt: Blackrock, Deutsche Bank, HSBC, UBS etc

ginsberg am 25.07.2017 um 15:31 Uhr
Falsche Grafik

Wie bereits von FTestLeser bemerkt sind Tagesgeld und Aktienanteil vertauscht dargestellt.

Profilbild Stiftung_Warentest am 24.07.2017 um 09:23 Uhr
Depotaufteilung

@FTestLeser: Danke für den Hinweis. Der untere Bereich ist der Aktienanteil, der obere der Tagesgeld-Anteil. Wir werden das korrigieren. (AK)