Depot Special

Das Börsen­jahr 2018 war keine Werbung für Aktien – viele Anleger haben mit ihren gemanagten Fonds und ETF hohe Verluste erlitten. Die Stiftung Warentest analysiert die Entwick­lung der wichtigsten Märkte und sagt, was Anleger daraus lernen können. Kurs­verluste sind ärgerlich, aber kein Grund zum Verzagen. Wer die passende Depot­mischung hat, kann sie bequem aussitzen. Alle anderen sollten die Gelegenheit nutzen und ihr Depot auf Vordermann bringen. Die Finanztest-Experten sagen, wie sie dabei am besten vorgehen.

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SpecialDepot22.01.2019
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Aktien breit streuen zahlt sich aus

Wer unseren Kern­empfehlungen im Aktien­bereich folgte, kam auch im vergangenen Jahr mit einem blauen Auge davon. Der globale Aktien­index MSCI World brachte aus Sicht von Euro­anlegern ein moderates Minus von weniger als 4 Prozent. Der MSCI World mit seinen mehr als 1 600 Aktien aus 23 Industrieländern ist deutlich stabiler als die Indizes, die sich auf einzelne Länder oder Branchen beziehen. Trotz der Schwäche des hoch gewichteten Technologiesektors gegen Ende des Jahres hielten sich seine Verluste in engen Grenzen. In den Jahren zuvor hatten nicht zuletzt die sogenannten FAANG-Aktien – das sind Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google (der Such­maschinen-Konzern ist unter dem Namen seiner Dachgesell­schaft Alphabet an der Börse notiert) – für gute Stimmung und hohe Kurs­gewinne gesorgt.

Das bietet der große Depotcheck der Stiftung Warentest

Schritt-für-Schritt-Anleitung. Mindestens einmal jähr­lich sollten Anleger alle Wert­papiere und Fonds auf den Prüf­stand zu stellen. Finanztest erklärt, wie Anleger erkennen können, was ihre Rendite wirk­lich wert ist. Unsere Anleitung zeigt in sechs Schritten, wie Sie Ihr Depot in Form bringen und Ihre Fonds und Zins­anlagen optimieren.

Tipps für Anleger. Wir sagen, wie Sie typische Fehler bei der Depot­zusammen­stellung vermeiden können und wie Sie reagieren sollten, wenn es an der Börse einmal nicht so gut läuft. Außerdem erklären wir anhand von Renditeformeln, wie Sie Ihre Jahres­rendite richtig berechnen (siehe PDF).

Grafiken und Tabelle. Die Finanztest-Grafiken illustrieren, wie die wichtigsten Märkte im Jahr 2018 gelaufen sind, und welche Renditen Aktien-Renten-Mischungen im vergangenen Jahr und auf Fünf­jahres­sicht gebracht haben. Eine Tabelle zeigt, bezogen auf den Welt­aktien­index MSCI World, wie hoch das Risiko bestimmter Fonds­klassen ist.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Artikel aus Finanztest 2/2019. Dort finden Sie auch Tipps zur richtigen Berechnung der Rendite.

Keine Scheu vor der Depotinventur

Der Depotcheck zu Jahres­anfang ist ein idealer Zeit­punkt für eine Inventur der persönlichen Geld­anlagen. Wer sich jetzt von allen zweifelhaften Wert­papieren und Fonds trennt, spart sich künftig viel Arbeit. Hand­lungs­bedarf gibt es fast immer. Manch ein Depot ist so unüber­sicht­lich, dass Anlegern die wichtige Gesamt­sicht auf ihr Vermögen verwehrt bleibt. Auf der anderen Seite haben viele Anleger in dem verständlichen Wunsch nach Sicherheit ein Depot aufgebaut, das ihnen kaum Rendite­chancen bietet.

Die Depot­mischung machts

Risiko­streuung ist nicht nur für Aktien­anlagen, sondern für das gesamte Vermögen ein Muss. Kaum ein Anleger kann es sich leisten, alles in den Aktienmarkt zu stecken, selbst wenn dort die besten Rendite­chancen winken. Für die meisten eignen sich Mischungen aus Aktien und sicheren Zins­anlagen oder hoch­wertigen Anleihen. Für den Aktien­anteil empfehlen wir börsen­gehandelte Indexfonds, ETF, am besten auf dem globalen Aktienmarkt. Für den sicheren Anlage­part sind Tagesgeld und Festgeld erste Wahl, alternativ auch ETF, die breit streuende Rentenfonds Euro abbilden. Je nach finanzieller Gesamt­situation und persönlicher Risikoneigung können Anleger aus den beiden Grund­zutaten ein Depot zusammen­stellen, das ihren persönlichen Ansprüchen nahe­kommt.

Alles dreht sich ums Risiko

Dreh- und Angel­punkt ist dabei die Frage des Risikos. Anleger müssen sich über­legen, welchen Prozent­satz ihres Vermögens sie sicher investieren und welchen Teil sie in schwankungs­anfäl­lige Wert­papiere stecken wollen. Wer erst­mals ein Depot anlegt, kann nach Vorbild unseres Pantoffel-Portfolios das Risiko sehr einfach fest­legen. Doch für Anleger, die im Laufe der Jahre immer wieder Wert­papiere und Fonds gekauft haben, gibt es oft ein Problem: Sie können angesichts ihrer zahlreichen Anlagen nicht abschätzen, wie hoch das aktuelle Depotrisiko ist. Je mehr und je komplexere Wert­papiere im Depot liegen, desto schwieriger lässt sich das Risiko ermitteln.

Risikoklassen geben Hilfe­stellung

Hilfe bei der Einordnung geben die Risikoklassen, die Finanztest für die Fonds­bewertung heran­zieht – von Risikoklasse 1 (sehr sicher) bis 12 (sehr riskant). Die Einstufung orientiert sich am Aktien­index MSCI World, der immer in der Risikoklasse 7 steht. Was aber heißt das konkret? Mit dem MSCI World konnten Anleger in der Vergangenheit zwischen­zeitlich mehr als 50 Prozent einbüßen. Selbst die breiteste Aktien­anlage bietet keinen Schutz vor hohen Wert­schwankungen. Wer sich für einen MSCI-World-ETF entscheidet, sollte wissen, dass dieser im Falle eines Börsencrashs vorüber­gehend drastisch an Wert verlieren kann. Unser Special erklärt, wie sich Anleger dagegen wappnen.

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