Nach dem vorzüglichen Aktien­jahr 2019 sollten Anleger Inventur machen. Wer sich von teuren Fonds und Anla­gepro­dukten trennt, verbessert seine Rendite­chancen. Anleger sollten das Risiko nicht über­reizen, aber reine Zins­sparer tun gut daran, zumindest über eine kleine Beimischung von Aktienfonds nach­zudenken. test.de zeigt an konkreten Depots unserer Leser, wie sich Wert­papierdepots über­prüfen und verbessern lassen.

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SpecialDepotcheck27.01.2020
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Nur Zins­sparer hatten das Nach­sehen

Aus Anlegersicht war das vergangene Jahr ein Traum. Neben Aktien lagen auch Anleihen und Rohstoffe deutlich im Plus. Nur normale Zins­sparer hatten das Nach­sehen, denn sie mussten sich mit Minirenditen begnügen oder gingen leer aus. Für hohe Beträge drohen Anlegern künftig immer häufiger sogar Minuszinsen. Wer sein Geld komplett für den Alltags­bedarf in wenigen Jahren benötigt und keine Verlusttoleranz hat, muss diese bittere Pille schlu­cken. Alle anderen tun gut daran, zumindest einen über­schaubaren Aktien­anteil zu riskieren.

Das bietet der große Depotcheck der Stiftung Warentest

Schritt-für-Schritt-Anleitung. Mindestens einmal jähr­lich sollten Anleger alle Wert­papiere und Fonds auf den Prüf­stand zu stellen. Finanztest erklärt, wie Anleger erkennen können, was ihre Rendite wirk­lich wert ist. Unsere Anleitung zeigt in sechs Schritten, wie Sie Ihr Depot in Form bringen und Ihre Fonds und Zins­anlagen optimieren.

Leserdepots. Anhand von drei anonymisierter aber realer Depots unserer Leser zeigen wir die Stärken und Schwächen ihrer Anlageideen und geben jeweils einen Vorschlag, wie sie ihre Geld­anlage straffen, Kosten senken und Klumpenrisiken beseitigen.

Grafiken und Tabelle. Die Finanztest-Grafiken illustrieren, wie die wichtigsten Märkte im Jahr 2019 gelaufen sind, und welche Renditen Aktien-Renten-Mischungen im vergangenen Jahr und auf Fünf­jahres­sicht gebracht haben.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Artikel aus Finanztest 2/2020.

Aktien breit streuen zahlt sich aus

Die Markt­entwick­lung im Jahr 2019 zeigte einmal mehr, welche Vorteile eine breite Streuung gerade im Aktien­bereich bringt. Der MSCI World legte aus Sicht deutscher Anleger um fast 31 Prozent zu, der einheimische Markt „nur“ um rund 24 Prozent. Mit einem Welt-ETF, der alle Regionen und Branchen abdeckt, liegen Anleger niemals ganz daneben. Dagegen mussten manche Einzel­aktien selbst in diesem Ausnahme­jahr herbe Verluste hinnehmen. Das gilt zum Beispiel für den Ketch­upkonzern Kraft Heinz, die spanische Telefónica und den französischen Auto­hersteller Renault. Auch die Besitzer von Henkel- oder Luft­hansa-Aktien guckten in die Röhre.

Was Gewinne wirk­lich wert sind

Aber auch bei Misch­fonds oder Vermögens­verwaltungen, die auf Jahres­sicht Gewinne erzielten, sollten Anleger sehr genau hinschauen. Nur wenn die Produkte ähnlich gut abschneiden wie eine Index­mischung, die ungefähr ihrem Risiko entspricht, sind sie ihr Geld wert. Finanztest hat den Vergleichs­maßstab für unterschiedliche Depot­mischungen berechnet. Damit können Anleger ihre Finanz­produkte vergleichen.

Die Indizes kann man kaufen

Erfreulicher­weise haben Privat­anleger heute eine sehr bequeme Alternative. Sie können die betreffenden Indizes direkt kaufen – als börsen­gehandelte Indexfonds, sogenannte ETF – und kombinieren. Das gängige Baro­meter für den breiten Aktienmarkt ist der MSCI World, für den Anleihemarkt bietet sich ein Euro-Renten­index an, für Rohstoffe zum Beispiel der Index Thomson Reuters/Core Commodity CRB. Abhängig vom gewünschten Risiko können sich Anleger aus diesen Bausteinen ein Depot zusammen­stellen, das ihren Vorstel­lungen entspricht. Großer Vorteil: Unangenehme Über­raschungen, die von schlechtem Management oder exorbitanten Kosten herrühren, lassen sich vermeiden.

Kleiner Nachteil: Anleger über­nehmen die Verantwortung für das Risiko selbst und können nicht mehr darauf hoffen, dass es ein Vermögens­verwalter schon richten wird, falls es einen Börsencrash gibt. Nach unseren Erfahrungen ist das aber ohnehin Wunsch­denken. Die Anla­gepro­fis bei Banken und Vermögens­verwaltungen können ebenso wenig in die Zukunft blicken wie ein Hobby­anleger.

Dieses Special wird regel­mäßig aktualisiert. Die letzte voll­ständige Über­arbeitung erfolgte am 21. Januar 2020. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf einen früheren Stand.

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