Warum wir schwitzen: Klima­anlage für den Körper

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Schutz vor Über­hitzung. Millionen winzige Schweiß­drüsen verteilen sich über den Körper. Werden sie aktiv und geben Schweiß auf die Haut ab, wirkt das wie eine Klima­anlage. Die Feuchtig­keit verdunstet auf der Haut – so schafft es der Körper, etwa bei großer Hitze im Sommer oder beim Sport, seine Temperatur konstant bei rund 37 Grad zu halten.

Zahlreiche Auslöser. Es gibt viele verschiedene Gründe dafür, dass wir ins Schwitzen geraten. Bewegung und Anstrengung zählen genauso zu den Ursachen wie zu warme Kleidung, eine hohe Umge­bungs­temperatur oder Krankheiten, etwa bakterielle Infekte. Manchmal ist aber auch die Psyche verantwort­lich: Wenn wir Angst empfinden oder unter Stress stehen, können wir ebenfalls anfangen zu schwitzen.

Unangenehmer Geruch. Schweiß­drüsen lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: Die ekkrinen Schweiß­drüsen finden sich zum Beispiel an Händen, Stirn oder Rücken. Das Sekret, das sie abgeben, bleibt meist geruchlos. Die apokrinen Schweiß­drüsen sitzen vor allem in den Achselhöhlen und in der Genital­region. Ihr Schweiß ist reicher an Nähr­stoffen. Doch erst wenn Bakterien diese Hauta­reale besiedeln und den Schweiß zersetzen, entsteht Körpergeruch.

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