Körper­eigene Klima­anlage: Drei Fragen zum Schwitzen

Schweiß verdunstet auf der Haut. So sorgt er dafür, dass der Körper nicht über­hitzt. Dieses Prinzip funk­tioniert bei Männern und Frauen gleich. Doch bei Körpergeruch und Schwitz­verhalten gibt es Unterschiede. Hier beant­worten die test-Experten drei häufig gestellte Fragen. Noch mehr Antworten finden Sie in unseren FAQ Deos und Antitranspirantien.

Schwitzen Männer anders?

Ja, sie schwitzen in der Regel mehr als Frauen. Das liegt daran, dass sie mehr Schweiß­drüsen haben und die auch noch deutlich aktiver sind: Sie scheiden mehr und früher Schweiß aus als die von Frauen.

Sollten sich Männer die Achseln rasieren, um weniger zu schwitzen?

„Wie viel Schweiß fließt, wird durch eine Rasur nicht beein­flusst“, sagt Dermatologin Hofmann. Doch eine rasierte Achsel könne bewirken, dass Männer weniger streng riechen. Denn wer seine Achselhaare kürzt oder abrasiert, verringert die Oberfläche, auf der sich Schweiß und Bakterien sammeln und für schlechten Geruch sorgen können.

Ist starkes Schwitzen ein Grund, zum Arzt zu gehen?

Entscheidend ist, ob das Schwitzen die eigene Lebens­qualität beein­trächtigt. „Wer unkontrolliert und scheinbar grund­los – also ohne körperliche Anstrengung oder seelischen Stress – stark schwitzt, sollte sich auf jeden Fall unter­suchen lassen“, rät Dermatologin Hofmann. „Derartige Schweiß­ausbrüche können Anzeichen für krankhaftes Schwitzen, die primäre Hyper­hidrose, sein.“ Aber auch andere ernst­zunehmende Erkrankungen, etwa Diabetes, könnten dahinterstecken.

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