Denizbank stoppt Kontogebühr Meldung

Die österreichische Denizbank kehrt mit ihren Festgeldangeboten zurück in die Finanztest-Top Twenty. Festgeld bringt über 90 Tage Laufzeit 2,85 und über 180 Tage 3,15 Prozent. Die Frankfurter Niederlassung des Unternehmens nahm die Einführung einer Konteröffnungsgebühr wieder zurück. Bei Anträgen auf Erstattung gezahlter Gebühren will das Unternehmen sich kulant zeigen.

Ausschluss aus der Hitliste

Viele Monate lang hatte die Denizbank zuvor bereits die Finanztest-Tabellen für Tages- und Festgeld angeführt. Doch dann begann die Bank, für die Einrichtung von Konten sechs Euro Gebühr zu kassieren. Die Folge: Finanztest strich die Angebote aus der monatlichen Hitliste. Dort werden nur Angebote aufgeführt, die gebührenfrei und auch sonst nicht beschränkt sind.

Erstattung aus Kulanz

Mehr noch: Bei Anträgen auf Rückzahlung der Gebühr will sich die Denizbank kulant zeigen. Begründung für den Rückzieher: „Wir legen großen Wert darauf, in Ihrem Sinne zu handeln und bei Ihnen gelistet zu sein“, schrieb ein Denizbank-Manager an Finanztest, nachdem die Denizbank-Angebote wegen der Einrichtungsgebühr durchs Raster gefallen waren.

Sicherheit in Grenzen

Ein Haken allerdings bleibt: Bei der Denizbank sind nur Einlagen bis höchstens 20 000 Euro pro Person sicher. Bis zu dieser Höhe springt bei einer Insolvenz der österreichische Einlagensicherungsfonds ein. Beträge, die darüber hinaus gehen, können verloren gehen, wenn das Unternehmen pleite macht. Bei Sparkassen, Genossenschafts- und Landesbanken sind Einlagen in voller Höhe abgesichert. Auch die meisten Privatbanken bieten volle Sicherheit. Bei niederländischen und österreichischen Anbietern sind in der Regel Einlagen nur bis zu einem Betrag von 20 000 Euro sicher. Noch weniger Sicherheit bieten einzelne deutsche Anbieter. Beispiel Privatbank Reithinger: Wenn sie Pleite geht, erhalten Anleger nur 90 Prozent ihres Geldes zurück, höchstens aber 20 000 Euro.

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