Denguefieber Die Tigermücke macht sich breit

Wer derzeit an Denguefieber erkrankt, infiziert sich meist in den Tropen – durch einen Mücken­stich. Die Virus­erkrankung wird durch die Asiatische Tigermücke über­tragen. In Warencontainern, Koffern und Autos von Touristen gelangt das Insekt zunehmend nach Südeuropa. In Italien ist es bereits verbreitet. Wegen des Klimawandels könnte es in etwa 30 Jahren im ganzen Mittel­meerraum gehäuft auftreten, berechneten britische Forscher. Grund zur Panik besteht noch nicht. Eine Tigermücke wird erst gefähr­lich, wenn sie sich selbst mit dem Virus infiziert, etwa indem sie Erkrankte sticht. Laut Robert-Koch-Institut ging 2014 keiner der 626 Denguefälle auf Insekten­stiche in Kontinental­europa zurück. Doch sollten Fern- und Mittel­meerreisende, die nach Mücken­stichen hohes Fieber, Haut­ausschläge, Kopf- und Glieder­schmerzen bekommen, zum Arzt gehen.

Mehr zum Thema

  • Wespen, Bienen, Mücken Wann Insekten­stiche gefähr­lich sind

    - Einige Menschen reagieren allergisch auf Bienen- und Wespengift. Auch Mücken verursachen manchmal allergische Symptome, sehr selten Krankheiten. Wir sagen, wie Sie sich...

  • Zecken So schützen Sie sich vor FSME und Borreliose

    - Zecken können Lyme-Borreliose und FSME (Hirnhaut­entzündung) über­tragen. 2021 werden viele Erkrankungen erwartet. Hier informieren wir über Zecken­gebiete und Impf­schutz.

  • Impfungen für Erwachsene Dieser Impf­schutz ist sinn­voll

    - Impfen ist für viele Erwachsene kein Thema – sollte es aber sein. Unser Special zeigt, welchen Impf­schutz Sie brauchen und welche Impf­lücken Sie schließen sollten.