Demenz und Alzheimer

Checkliste für Angehörige: Was geht wirklich?

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Inhalt
  • Wie erlebe ich die körperliche und geistige Situation des Kranken?
  • Wie ist mein persönliches Verhältnis zu dem Demenzkranken?
  • Wie viel Zeit habe ich täglich/wöchentlich/jährlich zur Verfügung, um mich um ihn zu kümmern?
  • Bin ich bereit, meinen Beruf aufzugeben oder meine Arbeitszeit zu reduzieren für Betreuungsaufgaben?
  • Kann ich es mir finanziell leisten, meinen Beruf aufzugeben oder deshalb weniger zu arbeiten?
  • Bin ich bereit, meine Pläne für die Zukunft zu ändern, damit ich den Kranken betreuen kann?
  • Kann ich es mir vorstellen, mit dem Kranken in einer Wohnung zu leben?
  • Ist meine Wohnung oder die des Kranken dafür geeignet?
  • Wie weit entfernt lebe ich vom Demenzkranken, welche Wege habe ich?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, trotz der Entfernung einen Beitrag zur Versorgung des Kranken zu leisten?
  • Kommt für mich ein Umzug infrage?
  • Kann ich mir vorstellen, dem Kranken bei der Intimpflege zu helfen?
  • Welche Unterstützung und Hilfe durch Außenstehende oder professionelle Dienstleister kommt für mich finanziell überhaupt infrage?
  • Aus welchen Gründen kann ich mir die Begleitung und Pflege eines Demenzkranken vorstellen?
  • Warum lehne ich die Begleitung und Pflege eines Demenzkranken ab?
  • Bin ich in der Lage, solche Belastungen auf Dauer zu tragen?
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gundiG am 19.01.2016 um 20:43 Uhr
Demenzgruppen sind wichtig

Ich kann jedem nur empfehlen eine Demenzgruppe in seiner Region aufzusuchen. In diversen Foren gibt es gute Links und Kontaktadressen. Die Alzheimer- und Demenzstiftung bietet deutschlandweit Gruppen an. Alternativ in jeder Psychiatrie und in jedem Krankenhaus. Es sollte dabei darauf geachtet werden dass diese Gruppen nicht zu groß sind. Im Zweifel einfach wechseln, es gibt in jeder Stadt mehrere Angebote an Gruppen. Die Unterbringung im Heim ist eher kontraproduktiv. Besser auf eine 24 Stunden Pflegerin zurückgreifen. Diese Frauen sind teils sehr erfahren mit dem Umgang mit Demenzerkrankten. Unser .......* hat uns dabei zu Beginn eine eher ungeeignete Kraft gesendet, Der Fehler lag aber eher an uns, denn im Fragebogen hatten wir fälschlicherweise von einer beginnenden Demenz gesprochen. Die Demenz unserer Mutter war aber deutlich voran geschritten. Nach unserer Reklamation wurden entsprechend erfahrene Kräfte eingesetzt und es klappt seither ohne Probleme.

*gelöscht, wegen Schleichwerbung