Demenz und Alzheimer

Diagnosehilfen: Beispiele für Tests

Inhalt

Mini-Mental-Status-Test (MMST): Gilt als wichtigster und international am häufigsten eingesetzter Test. Umfasst elf Fragen. Geprüft werden unter anderem Orientierung (Jahreszeit, Datum, Wochentag), Merk­fähig­keit von drei Begriffen und Zahlen, Prüfung der Erinnerungsfähigkeit. Teilnehmer müssen schreiben, rechnen, zeichnen, sich an Begriffe erinnern. Wichtig: ein erfahrener Untersucher, keine Störungen während des Tests. Laut www.alzheimerinfo.de dient er eher der Verlaufskontrolle einer Alzheimererkrankung, ist weniger geeig­net bei Hochintelligenten und zum Erkennen früher Krankheitssta­dien.

Syndrom-Kurz-Test (SKT): Hier wird eine Reihe von Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsleistungen mit nummerierten Spielsteinen und bunten Bildern überprüft. Neun Untertests haben ein Zeitlimit. Zur Auswertung ist es nötig, nachträglich das Intelligenzniveau des Getesteten mithilfe eines Mehrfach-Wortschatz-Tests zu ermitteln.

Uhrentest: Weit verbreitet. Die Testpersonen werden gebeten, in einen Kreis Ziffern einzutragen und die Zeiger nach Uhrzeit einzuzeichnen.

Weitere: Das Auswendiglernen von Begriffen, das Nennen von Zahlenfolgen in beiden Richtungen, Begriffswiederholungen, Zahlworte in Zahlen umzuschreiben (und umgekehrt) sind Bestandteile weiterer Tests, Anzeichen des Verlusts geistiger Fähigkeiten zu erkennen. Für mehr Informationen siehe auch „Bücher“.

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