Demenz und Alzheimer

Vorbereiten: Was der Arzt fragt

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Inhalt

Für eine Diagnose benötigt der Arzt etliche Informationen. Zur Vorbereitung des Arztbesuchs sollten Sie deshalb schon einmal folgende Fragen klären:

  • Welche konkreten Probleme haben Sie zum Arzt geführt?
  • Gibt es Veränderungen des Denkvermögens, der Selbstkritik, Schwierigkeiten beim Lösen von Problemen?
  • Sind Sprache, Sprechen verändert?
  • Gibt es Schwierigkeiten, Gegenstände zu erkennen und zu benennen?
  • Treten Schlafprobleme auf?
  • Schwierigkeiten mit der Kontrolle der Blase oder des Darms (Inkontinenz)?
  • Verhaltensveränderungen wie Niedergeschlagenheit oder Gereiztheit?
  • Probleme bei der Orientierung?
  • Seit wann bestehen die Probleme?
  • Haben diese sich in der letzten Zeit verändert, und wenn ja, wie?
  • Wie wirken sich die Probleme im Alltag aus?
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gundiG am 19.01.2016 um 20:43 Uhr
Demenzgruppen sind wichtig

Ich kann jedem nur empfehlen eine Demenzgruppe in seiner Region aufzusuchen. In diversen Foren gibt es gute Links und Kontaktadressen. Die Alzheimer- und Demenzstiftung bietet deutschlandweit Gruppen an. Alternativ in jeder Psychiatrie und in jedem Krankenhaus. Es sollte dabei darauf geachtet werden dass diese Gruppen nicht zu groß sind. Im Zweifel einfach wechseln, es gibt in jeder Stadt mehrere Angebote an Gruppen. Die Unterbringung im Heim ist eher kontraproduktiv. Besser auf eine 24 Stunden Pflegerin zurückgreifen. Diese Frauen sind teils sehr erfahren mit dem Umgang mit Demenzerkrankten. Unser .......* hat uns dabei zu Beginn eine eher ungeeignete Kraft gesendet, Der Fehler lag aber eher an uns, denn im Fragebogen hatten wir fälschlicherweise von einer beginnenden Demenz gesprochen. Die Demenz unserer Mutter war aber deutlich voran geschritten. Nach unserer Reklamation wurden entsprechend erfahrene Kräfte eingesetzt und es klappt seither ohne Probleme.

*gelöscht, wegen Schleichwerbung