Dell ruft Millionen Notebook-Akkus zurück Meldung

Wieder ruft ein Notebook-Hersteller Akkus zurück. Diesmal ist es Dell. Betroffen sind weltweit 4,1 Millionen Batterien, die von Sony zugeliefert wurden. Die Geräte können Rauch entwickeln und Feuer fangen. test.de sagt, woran Sie die gefährlichen Akkus erkennen und wie Sie kostenlos Ersatz bekommen.

Akkus von Sony

Der Rückruf bezieht sich auf Batterien der Dell-Notebooks Latitude, Inspiron, XPS und Precision Mobile Workstation, die zwischen 1. April 2004 und 18. Juli 2006 ausgeliefert wurden. Die Akkus stammen von Sony und tragen auf der Rückseite die Aufschrift „Made in Japan“, „Made in China“ oder „Battery cell made in Japan Assembled in China“. Sie wurden entweder zusammen mit folgenden Notebooks verkauft oder als separate Batterie geliefert:

  • Latitude D410, D500, D505, D510, D520, D600, D610, D620, D800, D810
  • Inspiron 500M, 510M, 600M, 700M, 710M, 6000, 6400, 8500, 8600, 9100, 9200, 9300, 9400, E1505, E1705
  • Precision M20, M60, M70, M90
  • XPS XPS, XPS Gen2, XPS M170, XPS M1710

Von jedem Modell sind nur einige Akkus gefährdet. Um herauszufinden, ob sich die Batterie zu stark erhitzen kann, müssen Notebook-Besitzer auf der Dell-Seite die Identifikationsnummer ihres Akkus eingeben. Dort gibt es auch ein Umtausch-Formular und Informationen zur Rücksendung.

Bisher keine Verletzten

Bisher gab es laut Dell sechs Vorfälle mit überhitzten Akkus. Verletzt wurde niemand. Es enstanden aber Schäden am Mobiliar. Dell rät den Besitzern von Notebooks mit unsicheren Akkus, die Batterie zu entfernen und den Computer vorerst mit dem Netzadapterkabel an die Steckdose anzuschließen. Die Notebooks selbst müssen nicht an Dell zurückgeschickt werden. Weitere Fragen beantwortet der Dell-Kundendienst unter der kostenlosen Rufnummer 0 800-30 33 40 44.

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