Debeka Staatsanwaltschaft ermittelt

16.01.2001

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Mitte Dezember 2000 die Geschäftsräume der Hauptverwaltung der Versicherungsgesellschaft Debeka in Koblenz durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt. Der Gesellschaft wird nach eigenen Angaben vorgeworfen, insgesamt 8,1 Millionen Mark aus fingierten Lebensversicherungsverträgen an Parteien gespendet zu haben. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück. Es bestätigte aber, seine firmeneigene Mehrzweckhalle mehrmals der CDU-nahen Peter-Altmeier-Stiftungsgesellschaft kostenfrei zur Verfügung gestellt zu haben. Wegen des Steuergeheimnisses könne er nichts zu den Durchsuchungen sagen, erklärte der leitende Oberstaatsanwalt Erich Jung. Die Auswertung der Unterlagen werde einige Wochen dauern.

16.01.2001
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