Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BaWe) will das Daytrading regeln. Anleger sollten die hohen Risiken des sekundenschnellen Handels mit Aktien und Derivaten verstehen, bevor sie mit dem Daytrading beginnen. "Unerfahrene Anleger dürfen nicht durch irreführende Werbung zum Daytrading verleitet werden", sagt Georg Dreyling, Vizepräsident des BaWe.

Wertpapierdienstleister, die Daytrading anbieten, sollten ihre Klientel insbesondere darüber aufklären, dass im sekundenschnellen Handel am Computerbildschirm sämtliches Geld verloren gehen kann ­ von einem Mausklick zum anderen sozusagen. Außerdem soll ein elektronisches Frühwarnsystem die Kunden sofort in Kenntnis setzen, wenn sie ein Drittel ihres eingesetzten Kapitals verzockt haben. Ein weiterer Warnhinweis soll erfolgen, wenn nur noch ein Drittel des eingesetzten Geldes übrig ist. Amerikanischen Studien zufolge machen 70 Prozent der Anleger im Daytrading Verlust.

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