Für Dauen­decken gilt das ganz besonders: Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Die Stiftung Warentest schaut nicht nur auf die Qualität der Decken, sondern auch auf Tier­wohl­fragen.

Gemütlich, warm, atmungs­aktiv: Daunen­decken versprechen ein besonderes Schlaf­erlebnis. Im Test Daunen­decken der Stiftung Warentest waren zehn Bett­decken. Im Test mussten sie ihre Qualität beweisen. Zusätzlich prüften die Tester, wie ernst es Anbieter mit den Kriterien für soziale und ökologische Unter­nehmens­ver­antwortung (CSR) halten. Wie steht es um Tier- und Umwelt­schutz? Auf welcher Farm und wie haben die Tiere gelebt? Wo wurden die Daunen weiterver­arbeitet?

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TestDaunen­decken21.10.2020
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Zehn Winter­decken auf dem Prüf­stand

Im Test Dauen­decken waren Decken mit möglichst 90 Prozent Daunen und 10 Prozent Federn. Der hohe Daunen­anteil sorgt für luftige Wärme, die Federn sorgen für Stabilität. Im Unterschied zu Federn haben Daunen keinen Kiel oder Schaft, sie sind weicher und leichter als Federn, wärmen aber besser.

Dauen­decken: Gute Noten sind Mangelware

Zehn Daunen­decken mussten sich den Prüfungen stellen – alles warme Wintermodelle zu Preisen von 100 bis 450 Euro. Wie gut lassen sie Wasser­dampf durch? Wie warm halten sie wirk­lich? Die Tester lasen Federn, zählten Daunen, stauchten die Decken und wuschen jede Daunen­decke dreimal. Das Ergebnis ist enttäuschend: Am Ende kam kein Exemplar über die Note Befriedigend hinaus.

So verändert sich die Decken-Füllung nach dem Waschen

Leerstellen. Durch das Waschen wandert die Füllung der Otto-Decke derart, dass Felder Licht durch­lassen.

Das bietet der Daunen­decken-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 10 Daunen­decken, darunter preis­werter Anbieter wie Ikea, Irisette und Dänisches Betten­lager, Marken­anbieter wie Billerbeck, Sanders-Kauff­mann und Traumina, aber auch von Anbietern wie Allnatura, die besonders auf das Tier­wohl achten.

Kauf­beratung. Für Gänse lässt sich laut Tierschützern der sogenannte Lebendrupf nicht ausschließen, Enten leiden ebenfalls in der Mast. Wie sich die Anbieter für Tier­wohl und Umwelt­schutz einsetzen, haben wir untersucht.

Tipps und Hintergrund. Alle Anbieter im Test legten der Stiftung Warentest ein Tier­wohl-Zertifikat vor, auch diejenigen, an deren Decken gar kein Siegel hängt. Wir sagen, welche Decken sie guten Gewissens kaufen können.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDF der Daunendecken-Testberichte aus der Zeit­schrift test.

Leiden für den Kuschel­faktor

Die Stiftung Warentest hat die Anbieter von Dauen­decken aufgefordert, die Herkunft der verwendeten Daunen zu belegen. Auf welcher Farm haben die Tiere gelebt? Wo wurden sie geschlachtet? Wo wurden die Daunen weiterver­arbeitet? Wie steht es um Tier- und Umwelt­schutz? Nur drei der zehn Decken­anbieter lieferten voll­ständige Belege für die Herkunft der Daunen bis zurück zur Farm. Die anderen Anbieter legten zwar Zertifikate vor. Sie konnten uns aber nicht voll­ständig belegen, woher ihre Daunen stammen.

So läuft das Geschäft mit den Dauen

Die Decken­anbieter kaufen die Bett­füllungen von Zwischenhänd­lern. Für jeden Schritt der Lieferkette sollen Zertifizierungs­gesell­schaften im Auftrag der Siegel­geber prüfen, ob wirk­lich kein Lebendrupf statt­fand. Diese Prüfgesell­schaften kennen angeblich die gesamte Lieferkette, legten sie aber den meisten Decken­anbietern in der Test­auswahl nicht offen.

Die Zwischenhändler legten uns ebenfalls keine Belege für die Herkunft der Daunen vor. Anbieter von Daunen­decken kennen daher oft weder Farm noch Schlacht­haus. Am Ende bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich auf die Siegel­geber und deren Prüfgesell­schaften zu verlassen.

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