Daten­tarife Test

Surfen, mailen, streamen: Wer unterwegs intensiv das Internet nutzt, braucht dafür einen üppigen Daten­tarif. Erst recht, wenn sich mehrere Nutzer einen Mobil­funk­anschluss teilen, etwa über einen mobilen Hotspot. Die Mobil­funk­experten der Stiftung Warentest geben einen Markt­über­blick über Daten­tarife mit einem Daten­volumen ab fünf Gigabyte. 5 Gigabyte im Monat gibt es ab knapp 12 Euro.

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TestDaten­tarife23.05.2018
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Der Preis hängt vom Daten­volumen ab

Wichtigste Kenn­größe für einen mobilen Daten­tarif ist das enthaltene Daten­volumen. In Mobil­funk­verträgen begrenzen die Anbieter in der Regel die Daten­menge, die der Nutzer mit voller Geschwindig­keit hoch- oder herunter­laden kann. Mehr Daten­volumen kostet mehr: 5 Gigabyte im Monat gibt es ab knapp 12 Euro, 10 Gigabyte ab rund 30 Euro. Der einzige 40-Gigabyte-Tarif schlägt mit stolzen 80 Euro zu Buche. Es lohnt sich also, seinen Verbrauch richtig einzuschätzen und keinen über­dimensionierten Tarif zu wählen.

Das bietet der Test Daten­tarife

Tarif­vergleich. Unsere beiden Tabellen zeigen mobile Daten­tarife mit einem ungedrosselten Daten­volumen von mindestens 5 Gigabyte zur Nutzung in der EU. Die erste Tabelle enthält 25 Lauf­zeit-Daten­tarife für Dauer­nutzer, die zweite Tabelle 16 Prepaid-Daten­tarife für Gelegen­heits­nutzer. Die Tabellen zeigen neben Preis, Daten­volumen und LTE-Verfügbarkeit auch die maximale Download-/Upload­geschwindig­keit. Der Schwer­punkt unserer Tarif­auswahl liegt auf der reinen Daten­nutzung, etwa per Tablet oder Surf­stick. Mit vielen der gezeigten Tarife ist Mobiltelefonie gar nicht möglich. Bei anderen ist sie zwar möglich, wird aber separat abge­rechnet – nichts für Vieltelefonierer.

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Nicht alle Tarife bieten LTE-Geschwindig­keit

Wie schnell und stabil die Daten­verbindung ist, ist auch davon abhängig, über welches Netz und mit welcher Technik sie läuft. Die schnellsten Verbindungen erlauben LTE-Netze. Doch längst nicht alle Tarife bieten LTE-Geschwindig­keit. Viele Tarife erlauben nur den Zugriff auf lang­samere UMTS-Netze. Die güns­tigsten LTE-Tarife sind im Netz des Betreibers Telefónica zu haben, der vor allem für seine Marke O2 bekannt ist. Doch wie unsere Netztests zeigen, ist das LTE-Netz von Telefónica längst nicht so gut ausgebaut wie das von Telekom oder Vodafone.

Lauf­zeit für Dauer­nutzer, Prepaid für Gelegen­heits­nutzer

Auch die Abrechnungs­modalitäten sind nicht unwichtig: Bei Lauf­zeit­verträgen zahlt der Nutzer die angefallenen Kosten nach­träglich – auf Rechnung. Bei Prepaid-Tarifen muss er dagegen im Voraus ein Guthaben einzahlen. Davon bucht der Anbieter den fälligen Preis dann jeweils zum Beginn des Abrechnungs­zeitraums ab. Wer regel­mäßig große Daten­mengen verbraucht, kann sich für einen der Lauf­zeit­tarife entscheiden. Wer dagegen ein großes Daten­volumen nur gelegentlich braucht, etwa für den mobilem Hotspot im Urlaub, sollte einen Blick auf die Prepaid-Tarife werfen: Die lassen sich flexibel zu- und wieder abbuchen, ohne dass der Kunde gleich den ganzen Vertrag kündigen müsste.

Nutzer­kommentare, die vor dem 23. Mai 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung aus test 11/2016.

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