Daten­tarife Fünf Gigabyte ab 12 Euro im Monat

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Daten­tarife - Fünf Gigabyte ab 12 Euro im Monat
© BERGMANN FOTO, Stiftung Warentest (M)

Surfen, mailen, streamen: Wer unterwegs intensiv das Internet nutzt, braucht dafür einen üppigen Daten­tarif. Erst recht, wenn sich mehrere Nutzer einen Mobil­funk­anschluss teilen, etwa über einen mobilen Hotspot. Die Mobil­funk­experten der Stiftung Warentest geben einen Markt­über­blick über Daten­tarife mit einem Daten­volumen ab fünf Gigabyte. 5 Gigabyte im Monat gibt es ab knapp 12 Euro.

Inhalt

Der Preis hängt vom Daten­volumen ab

Wichtigste Kenn­größe für einen mobilen Daten­tarif ist das enthaltene Daten­volumen. In Mobil­funk­verträgen begrenzen die Anbieter in der Regel die Daten­menge, die der Nutzer mit voller Geschwindig­keit hoch- oder herunter­laden kann. Mehr Daten­volumen kostet mehr: 5 Gigabyte im Monat gibt es ab knapp 12 Euro, 10 Gigabyte ab rund 30 Euro. Der einzige 40-Gigabyte-Tarif schlägt mit stolzen 80 Euro zu Buche. Es lohnt sich also, seinen Verbrauch richtig einzuschätzen und keinen über­dimensionierten Tarif zu wählen.

Das bietet der Test Daten­tarife

Tarif­vergleich.
Unsere beiden Tabellen zeigen mobile Daten­tarife mit einem ungedrosselten Daten­volumen von mindestens 5 Gigabyte zur Nutzung in der EU. Die erste Tabelle enthält 25 Lauf­zeit-Daten­tarife für Dauer­nutzer, die zweite Tabelle 16 Prepaid-Daten­tarife für Gelegen­heits­nutzer. Die Tabellen zeigen neben Preis, Daten­volumen und LTE-Verfügbarkeit auch die maximale Download-/Upload­geschwindig­keit. Der Schwer­punkt unserer Tarif­auswahl liegt auf der reinen Daten­nutzung, etwa per Tablet oder Surf­stick. Mit vielen der gezeigten Tarife ist Mobiltelefonie gar nicht möglich. Bei anderen ist sie zwar möglich, wird aber separat abge­rechnet – nichts für Vieltelefonierer.
Heft-Artikel.
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Nicht alle Tarife bieten LTE-Geschwindig­keit

Wie schnell und stabil die Daten­verbindung ist, ist auch davon abhängig, über welches Netz und mit welcher Technik sie läuft. Die schnellsten Verbindungen erlauben LTE-Netze. Doch längst nicht alle Tarife bieten LTE-Geschwindig­keit. Viele Tarife erlauben nur den Zugriff auf lang­samere UMTS-Netze. Die güns­tigsten LTE-Tarife sind im Netz des Betreibers Telefónica zu haben, der vor allem für seine Marke O2 bekannt ist. Doch wie unsere Netztests zeigen, ist das LTE-Netz von Telefónica längst nicht so gut ausgebaut wie das von Telekom oder Vodafone.

Lauf­zeit für Dauer­nutzer, Prepaid für Gelegen­heits­nutzer

Auch die Abrechnungs­modalitäten sind nicht unwichtig: Bei Lauf­zeit­verträgen zahlt der Nutzer die angefallenen Kosten nach­träglich – auf Rechnung. Bei Prepaid-Tarifen muss er dagegen im Voraus ein Guthaben einzahlen. Davon bucht der Anbieter den fälligen Preis dann jeweils zum Beginn des Abrechnungs­zeitraums ab. Wer regel­mäßig große Daten­mengen verbraucht, kann sich für einen der Lauf­zeit­tarife entscheiden. Wer dagegen ein großes Daten­volumen nur gelegentlich braucht, etwa für den mobilem Hotspot im Urlaub, sollte einen Blick auf die Prepaid-Tarife werfen: Die lassen sich flexibel zu- und wieder abbuchen, ohne dass der Kunde gleich den ganzen Vertrag kündigen müsste.

Nutzer­kommentare, die vor dem 23. Mai 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung aus test 11/2016.

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Kohchang am 21.12.2018 um 12:39 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Kohchang am 21.12.2018 um 12:29 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Thorsten.Maverick am 28.10.2016 um 23:57 Uhr
Der Preis ohne Datenoption ist Wucher

Wenn man die üblichen Prepaid Karten ohne Option nutzt, telephoniert man zwar für 9 ct/min aber zahlt für das GigaByte Daten 240 EUR. Als Option gibt es das für 10 EUR im Monat. Das ist für mich das Problem. Warum gibt es bei den Prepaid Tarifen keinen Tarif für Daten, der kein Wucher ist? Außerdem gibt es keine Differenzierung in der Datenrate: LTE kann ruhig teurer als GPRS sein. Die Drosselung nach Verbrauch der Pauschale finde ich auch blöd. Warum wird danach nicht nach Volumen abgerechnet zu einem fairen Tarif.