Daten­sicherung Meldung

Im Chat zur Daten­sicherung beant­worteten test-Experten die Fragen der Leser. Hier eine Auswahl.

Frage: Sollte ich meine Daten in einem Onlinespeicher, der Cloud, sichern?

Antwort: Daten­sicherung in der Cloud bedeutet, dass die Daten auf Fest­platten im Internet liegen. Die können hier­zulande, aber auch in Amerika oder sonstwo stehen. Nutzer haben damit nicht mehr die volle Kontrolle über ihre Daten. Sie sollten Cloud­dienste deshalb nur verschlüsselt benutzen, zum Beispiel mit dem kostenlosen Programm TrueCrypt.

Frage: Welches Speichermedium ist das sicherste für große Daten­mengen?

Antwort: Dafür eignen sich externe Fest­platten am besten. Achten Sie aber auf die Schnitt­stellen. Mit USB 2.0 dauert die Daten­über­tragung lange. Schneller geht es mit einem USB-3.0-Anschluss oder einer eSata-Schnitt­stelle. Wer seine Daten für Jahr­zehnte sichern will, sollte das Backup regel­mäßig prüfen und auf neue Medien über­spielen. CDs, DVDs und Fest­platten halten etwa zehn Jahre.

Frage: Wie sicher sind die Daten auf einem USB-Speicher­stift?

Antwort:Ein USB-Stick hat eine ungefähre Lebens­dauer von zehn Jahren, Gleiches gilt für SD-Speicherkarten. USB-Sticks können aber recht leicht verloren­gehen oder gestohlen werden. Wer sensible Daten darauf speichert, sollte den Stick immer mit einem Pass­wort schützen. Experten empfehlen, Daten in dreifacher Ausführung am besten auf verschiedenen Medien zu sichern. Mindestens eine Daten­sicherung sollten Nutzer außer­halb der eigenen vier Wände aufbewahren, zum Beispiel bei Verwandten. So ist sie vor Einbrechern, Wasser­schäden oder Bränden geschützt. Auch ein Bank­schließ­fach eignet sich dafür.

Den ausführ­lichen Chat finden Sie unter www.test.de/chat-datensichern.

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