Speicherkarten

Speicherkarten sind eigentlich da, um Daten von Digitalkameras direkt auf den Rechner übertragen zu können. Fotografierer müssen die Kamera nicht mehr per Kabel an den PC anschließen, sondern stecken die Karte in das Lesegerät des Rechners. Diese Datenübertragung können Nutzer zum Zwecke der Sicherung umfunktioneren. Da der Rechner die Karte wie einen Wechseldatenträger erkennt, lassen sich die Daten - wie bei einem USB-Stick - einfach auf die Karte ziehen.

Vorteile

  • Transport. Speicherkarten sind unschlagbar in Größe und Gewicht.
  • Haltbarkeit. Sie sind sehr robust, weil der Mini-Chip von Hart-Plastik auf einer kleinen Fläche umgeben ist. Der Mini-Chip ist vergleichbar mit dem Flashspeicher bei USB-Sticks. Insofern gilt auch in etwa das Gleiche für die Lebensdauer der Daten und die Häufigkeit der Wiederbeschreibbarkeit.
  • Kosten. Speicherkarten mit 2 Gigabyte gibts schon für rund 10 Euro.
  • Beschreibbarkeit. Ebenso wie USB-Sticks und Festplatten-MP3-Player sind Speicherkarten wiederbeschreibbar.

Nachteile

  • Kapazität. Die DVD mit ihren bis zu 8 Gigabyte schlägt Speicherkarten in der Kapazität deutlich.
  • Kompatibilität. Hersteller bauen zwar immer mehr Kartenlesegeräte in Notebooks und PCs. Doch die Mehrzahl der Rechner hat noch keine Möglichkeit, Speicherkarten zu lesen. Die Speicherkarte muss in diesen Fällen also umständlich über eine Digitalkamera und USB-Kabel angebunden werden.

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