Unser Rat

Halb­wegs aussagekräftig erklären GMX, Maxdome, Napster, Otto, Watchever und Zalando, wie sie mit Kunden­daten umgehen. Die anderen geprüften Daten­schutz­erklärungen sind oft eher ein Frei­brief zur Daten­erhebung und -vermarktung.

So minimieren Sie Risiken

  • Informieren. Lesen Sie den kompletten Text der Daten­schutz­erklärung durch. Gibt es Alternativen, etwa bei Cloudspeichern, wählen Sie den Dienst, der am wenigsten personenbezogene Daten erhebt und die verständlichste Daten­schutz­erklärung hat.
  • Geheim halten. Geben Sie nur Pflicht­daten an. So vermindern Sie den Abfluss persönlicher Informationen.
  • Ungenau bleiben: Nutzen Sie Internet­dienste nach Möglich­keit pseudonym. So vermindern Sie die Gefahren eines Daten­miss­brauchs durch Hacker.
  • Daten streuen. Liefern Sie sich nicht einem einzigen Anbieter aus, wählen Sie für E-Mail, Internetrecherche oder soziale Netz­werke verschiedene Anbieter. Das verringert zwar nicht die von Ihnen erzeugte „Daten­wolke“, doch wissen einzelne Firmen nun weniger über Sie. Auch im Falle eines Daten­lecks ist es besser, wenn Ihre personenbezogenen Informationen über mehrere Dienste gestreut und nicht bei einem Unternehmen konzentriert sind.
  • Einstellen. Etliche Internet­dienste bieten aus der Daten­schutz­erklärung heraus über Links eine Hilfe beim Konfigurieren etwa der Privatsphäre-Einstel­lungen. Lesen Sie die Hinweise und wählen Sie passende Daten­schutz­einstel­lungen.
  • Cookies löschen. Das Speichern von Cookies sollten Sie in Ihrem Webbrowser blockieren. Viele Internet­dienste laufen aber nur mit Cookies, kleinen Dateien, die Ihr Surf­verhalten dokumentieren. Stellen Sie den Browser in diesem zumindest so ein, dass er Cookies nur von der besuchten Seite zulässt und regel­mäßig, etwa beim Programm­ende löscht.

Dieser Artikel ist hilfreich. 92 Nutzer finden das hilfreich.