Daten­schutz beim Spielzeug Meldung

Spionin im Kinder­zimmer: „Hello Barbie“ sendet Gespräche an eine Cloud.

Blonde Locken, schlanker Körper und Stups­näschen – die „Hello Barbie“ sieht aus wie Millionen anderer Barbies auch. Doch in dem neuen Spielzeug, das auf einer Spielwaren­messe in New York vorgestellt wurde, steckt Technik, die Verbraucherschützer alarmiert: WLan-Funk­tion, Mikrofon und Laut­sprecher.

Kinder können ihr Fragen stellen wie „Wo leben Wale?“. „Hello Barbie“ sucht die Antwort im Internet. Die Fragen der Kinder werden in einer Cloud gespeichert, ihre Vorlieben und Interessen werden so deutlich. Was mit den Daten passiert, ist unklar. Der Verbraucherzentrale Bundes­verband (vzbv) spricht von einer „Spionin im Kinder­zimmer“. Der Verein Digitalcourage zeichnete die Puppe mit dem negativ gemeinten „Big Brother Award“ aus.

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