Daten­schutz bei Apps
31.05.2012
Inhalt

Separate Pass­wörter. Einige Apps funk­tionieren nur mit pass­wort­geschützter Anmeldung und über­tragen das Pass­wort ungesichert. Sie sollten deshalb bei solchen Apps ein separates Pass­wort verwendet werden. Sonst sind Anwendungen nicht mehr sicher, die das gleiche Pass­wort nutzen – beispiels­weise das Online-Banking.

Öffent­liche Netze meiden. Intime Daten etwa für soziale Netz­werke oder pass­wort­geschütze Anmeldungen sollten Sie besser nur über das Mobil­funk­netz senden. WLan-Funk­netze sind zwar billiger und bieten oft eine höhere Daten­rate. Viele Apps senden hier aber nicht verschlüsselt mit dem Sicher­heits­stan­dard eines Briefes (https), sondern die Daten sind offen lesbar wie bei einer Post­karte (http). Das lädt unerwünschte Mitleser ein.

WLan-Funk­netz sichern. Auch das privat, in der eigenen Wohnung betriebene Funk­netz kann abge­hört werden. Sie sollten es unbe­dingt verschlüsselt betreiben. Wie Sie Ihr Netz absichern, beschreibt das Gewusst wie: WLan verschlüsseln. Die Smartphones beherr­schen alle aktuellen Sicher­heits­techniken. Nutzen Sie sie.

Alternativen suchen. Für viele Anwendungen gibt es mehrere Apps zur Auswahl. Unter Googles Android erfahren Sie zumindest andeutungs­weise, welche Berechtigungen die jeweilige App bean­sprucht. Wählen Sie die, die sich die wenigsten Freiheit nimmt. Das klappt bei Apple iOS allerdings nicht.

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