Daten­rettungs­software im Test: Nur eine hilft in allen Situationen

So haben wir getestet

Im Test: 14 exemplarisch ausgewählte Programme zur Daten­rettung, die eine umfassende Daten­rettung versprechen, davon 10 für Rechner mit Wind­ows-Betriebs­system und 4 für solche mit MacOS-Betriebs­system. Wir prüften die Programme von Oktober bis Dezember 2020. Preise erhoben wir im Januar 2021 auf den Anbieterweb­seiten.

Unter­suchungen: Wir kauf­ten die Programme (sofern kosten­pflichtig) auf den Webseiten der Anbieter, luden sie dort herunter und installierten sie jeweils auf einem neuen Notebook, auf dem wir dann mithilfe ebenfalls neuer USB-Sticks und SD-Speicherkarten die Prüfungen zur Daten­rettung durch­führten. Den Ablauf und die Ergeb­nisse dokumentierten wir.

Daten­rettung: 70 %

Die Daten­rettung prüften wir jeweils mit Daten von einer SD-Speicherkarte, einem USB-Stick und dem SSD-Fest­speicher der Notebooks. Dafür nutzten wir einen Satz von 46 Dateien unterschiedlichen Typs mit insgesamt 1,5 Gigabyte. Wir prüften die Rettung dieser Daten auf jedem Medium je einmal, nachdem wir sie gelöscht hatten, und einmal, nachdem wir die Daten­träger einer Schnell­formatierung unterzogen hatten. Die dabei wieder­hergestellten Dateien prüften wir auf ihre Funk­tions­tüchtig­keit.

Wir bewerteten die Zeiten fürs Suchen und Wieder­herstellen der Daten, die Anzahl der erfolg­reich wieder­hergestellten Dateien sowie bei der Daten­rettung eventuell auftretende tech­nische Probleme. Außerdem bewerteten wir die Vielseitig­keit bei der Daten­rettung, zum Beispiel Filter­möglich­keiten von speziellen Datei­typen vor und während der Daten­rettung.

Kunden­orientierung: 30 %

Drei Experten bewerteten die Hand­habung, unter anderem Installation, Über­sicht­lich­keit, Hilfe­funk­tion, tech­nische Hinweise zur Benut­zung. Zudem bewerteten wir den Kauf­prozess, unter anderem Trans­parenz von Preisen und Vertrags­konditionen sowie die Nutzungs­bedingungen, unter anderem Nutzungs­möglich­keit ohne Internet, Abopflicht, Umfang kostenloser Test­versionen.

Weitere Unter­suchungen: Eine Auswertung der von den Programmen gesendeten Daten­ströme ergab, dass keines von ihnen Datei­namen oder Datei­inhalte an Anbieter­server sandte.

Abwertungen

Bei mangelhafter Daten­rettung vom internen SSD-Fest­speicher werteten wir das Urteil für die Daten­rettung um eine halbe Note ab.

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